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13. Juni 2026

Hape Kerkeling erhält Ehrenpreis beim Kinofest Lünen 2026

Das Programm für das 35. Kinofest Lünen 2026 steht fest. Das Festival findet vom 1. bis 7. Juni 2026 statt und ehrt in diesem Jahr den Entertainer Hape Kerkeling mit dem Ehrenpreis NIKE für sein Lebenswerk.

Eröffnet wird das Festival mit der Komödie „Horst Schlämmer sucht das Glück“. Die Preisverleihung findet am 1. Juni im Heinz-Hilpert-Theater statt. Darüber hinaus würdigt das Festival Kerkelings Schaffen mit den Verfilmungen seiner autobiografischen Werke „Ich bin dann mal weg“ und „Der Junge muss an die frische Luft“.

Berlinale-Filme und österreichischer Schwerpunkt

Im Wettbewerb um die LÜDIA für den besten Film sind mehrere aktuelle Produktionen vertreten. Regisseur Kai Stänicke stellt sein Spielfilmdebüt „Der Heimatlose“ gemeinsam mit Hauptdarsteller Paul Boche vor. Ebenfalls aus dem Berlinale-Programm stammt „Ich verstehe Ihren Unmut“ von Kilian Armando Friedrich mit Sabine Thalau.

Außerdem präsentiert Ben Voit seinen ausgezeichneten Thriller „Gropiusstadt Supernova“. Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann zeigt das Festival den Dokumentarfilm „Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war“ von Regina Schilling mit Sandra Hüller in der Rolle der Schriftstellerin.

Mit dem Dokumentarfilm „Watching People Watching Birds“ treten die früheren LÜDIA-Preisträger Ulrike Franken und Michael Loeken an. Nach der Vorführung führt Naturführer Thomas Griesohn-Pflieger durch die Lippe-Aue.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt 2026 auf dem Filmland Österreich. Gezeigt werden unter anderem die Berlinale-Produktionen „Rose“, „Vier minus drei“ sowie der Kinderfilm „Das geheime Stockwerk“. Den österreichischen Programmschwerpunkt beendet die Komödie „Altweibersommer“ von und mit Pia Hierzegger.

Open-Air-Kino am Horstmarer See

Nach der erfolgreichen Sommerausgabe 2025 nutzt das Festival erneut mehrere Spielorte, darunter das Heinz-Hilpert-Theater, die Cineworld Lünen, das Lükaz und das Open-Air-Kino am Café Seepark direkt am Horstmarer See.

Dort läuft unter anderem die Vorpremiere von „Tatort Dortmund: Heilung“ mit Jörg Hartmann, Alessija Lause und Stefan Konarske. Ebenfalls im Open-Air-Programm zu sehen ist die Kultkomödie „Bang Boom Bang“ von Peter Thorwarth.

Auch der Filmnachwuchs erhält wieder eine Bühne. Gezeigt werden Kurz- und Langfilmproduktionen von Studierenden der Fachhochschule Dortmund, der Bergischen Universität Wuppertal, der Kunsthochschule für Medien Köln sowie der Hochschule Mainz. Im Rahmen der Kooperation „Filmregion Hellweg“ läuft außerdem die Komödie „30 and Wild“ von Felix Maxim Eller aus Unna.

Das vollständige Programm und Tickets sind auf der offiziellen Festivalseite verfügbar: Kinofest Lünen

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