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13. April 2026

Aida Luna – Hauch von Skandinavien erleben

Eine Kurzreise mit der Aida Luna ab Kiel ist für viele “Kreuzfahrtneulinge” spannende aber auch für etablierte Kreuzfahrtschiffliebhaber eine gelungene Abwechslung im Alltag. Die Wettervorhersage für die Landgangsorte war perfekt. Die Einschiffung ging schnell und mit Kleinkind entspannt. Unsere Balkonkabine auf Deck 6 haben wir gut gefunden. Koffer & Co waren schnell ausgepackt und nun hieß es erstmal: Schiffserkundung.

Unterwegs mit Kleinkind

Für unsere Dreijährige war der Kids Club natürlich der klare Favorit. Also erkundigten wir uns gleich vor Ort nach den Öffnungszeiten (8 bis 20 Uhr). Neben den täglichen Programmzeiten gibt es unter anderem eine Erlebniszeit, eine Familienspielzeit und sogar ein gemeinsames Kids-Essen.

Die Kleine hüpfte fröhlich mit den Betreuern umher, während wir uns die Aida Luna nun etwas genauer anschauten. Nach der Sicherheitsübung am frühen Abend hieß es dann: Leinen los in Richtung Norwegen.

Vielerlei Geschmacksrichtungen

Auf den Decks 9, 10, und 11 entdeckten wir die Bordshops, die Restaurants und einige Bars. Die drei Buffetrestaurants boten viele Plätze mit unterschiedlichen Öffnungszeiten und verschiedenen Speien. Deck 12 und 13 hatte viele Möglichkeiten zum Entspannen. Gerne schaut euch den Schiffsrundgang an.

Aida Luna 252 lange, Spinx-Klasse, wird modernisiert Okt.-Dez. 2025

Natürlich verpassten wir nicht das Tuten des Nebelhorn auf dem Außendeck als die Aida Luna von Kiel in Richtung Kristiansand in See stach. Viele Kreuzfahrthungrige kamen hinaus, um das Ablegemanöver live zu erleben. Nun lagen 348 Seemeilen auf der Ostsee vor uns.

Der folgende Seetag war entspannt und wir schauten uns das Schiff intensiver an. Die Sonne lachte in die Kabine und wir sahen die Große Belt Brücke an uns vorbeiziehen wie auf einem großen TV-Screen. Eilig gingen wir auf den Balkon, um die Fahrt unter der spektakulären Brücke zu genießen. Jeden Tag nutzen 27.000 Autos die Gelegenheit der 18 Kilometer langen Ostseeüberquerung. Zehn Jahre nahm der Bau der Brücke in Anspruch.

Im dreistöckigen Theatrium gab es für die Passagiere eine Infoveranstaltung für die Häfen der Reise.

In der Almhütte auf Deck 10 bestellten wir einen Almburger. Dort werden die Speisen am Tisch serviert, was eine tolle Alternative zu den Buffetrestaurants ist. Wir fühlten uns tatsächlich wie auf einer Berghütte.

Da es sehr windig war, verbrachten wir nur wenig Zeit auf den Außendecks, dennoch machten wir einen Rundgang am AIDA-Logo auf Deck 13, welches später aufgrund des Windes keinen Zugang mehr erlaubte.

Sonnige Stars im Theatrium

Abends wollte die Kleine gerne eine Show erleben. Sie zog ihr Einhorn-Kleid mit Tüllrock an und war ziemlich gespannt auf die “Shining Stars” vom Aida Showensemble. Sie war sichtlich begeistert und schaute fasziniert den Künstlern zu. Musik, Lichter und Applaus. Alles interessant für die Dreijährige. Während die Sonne den Horizont orange färbte setzten wir unseren Kurs Richtung Norwegen mit langsamer Fahrtgeschwindigkeit fort.

Später lud die Almhütte zur Aprés Ski Party ein. Ein DJ legte Alpenhits auf ganz nach dem Motto der Ski- und Winterfans. Die Anytime Bar und das Casino boten ebenfalls ein Abendprogramm an.

Die Sonne zeigte sich wieder mal Stolz am norwegischen Himmel als wir die Aida Luna zum ersten Landgang der Kurzreise verließen. Elchig wurden wir im Hafen begrüßt und nutzten den tollen Schiffsliegeplatz für Foto mit “unserer Aida Luna”. Zudem eröffnete sich vor uns ein Spiegelbild des Schiffes im Arts Center Kilden.

Durch das herrlich nordische Viertel Fiskebrygga und dem kleinen Fischmarkt erreichten wir den Anfang unseres Rundgangs. Zu Beginn erhielten wir eine Stadtkarte und folgten dem beschriebenen Weg. Kleine Strände, Yachthäfen, ja sogar Palmen, Parkanlagen, Wasserspiele und die Festung Christiansholm waren sehr schön. Der blaue Himmel ein Traum. Enten, Gänse und Sand zogen die Kleine an. Schließlich kamen wir in die Altstadt Posebyen, die 300 Jahre alt ist. Viele der großen weißen Holzhäuser blieben nach dem Stadtbrand von 1892 intakt.

Faszinierend nordisch

In der Bischofskirche von 1885 spielte der Organist einen Titel von Edvard Grieg. Auf dem Kirchplatz fand ein kleiner Markt viel Aufmerksamkeit bei den Kreuzfahrtpassagieren. Die Fußsgängerzone hatte einige interessante Shops und einladende Cafés mit sehr guten Heißgetränken.

Im Hafen war reger Fährbetrieb mit den Linien nach Dänemark. Wir erreichten wieder unsere „Unterkunf“ für die Kurzreise, die Aida Luna, und bestellten Pizza und Panna Cotta auf Deck 11 im Restaurant Best Pizza@Sea.

Zum Auslaufmanöver saßen wir gemütlich in der Sonne auf unserem Balkon. Das Nebelhorn der Aida Luna ertönte, die Sonne versank am Horizont und neue Eindrücke der südnorwegischen Stadt Kristiansand waren mit an Bord.

Schon am nächsten Tag erreichten wir unseren zweiten Hafen der Kreuzfahrt. Das dänische Kopenhagen erwartete uns ebenfalls mit Sonnenschein und spätherbstlichen warmen Temperaturen. Die Anlegestelle befand sich an der Langenlinie ungefähr 2,5 Kilometer außerhalb des Stadtzentrums. Hop on Hop off Bustouren mit einigen Haltestellen wurden für 20 Euro angeboten.

Hier seht ihr einige Neuerungen nach der Modernisierung der Aida Luna!

Smörrebröd zwischen bunten Giebeln

Der Fußweg bis zum ersten Softeis führte an einem Yachthafen, der Meerjungfrau, einer Kirche, Brunnen- und Parkanlagen vorbei, oftmals recht holprig mit Kopfsteinpflaster. Ein Rundgang im Hof des königlichen Schloss Amalienborg ist Pflichtprogramm bei einem Kopenhagenbesuch. Das Wachpersonal erfüllte pflichtbewusst die Aufgaben. Neben des Anziehungspunktes “Den lille Havfrue” (die kleine Meerjungfrau) war der Stadtteil “Nyhavn” ein Besuchermagnet. Reihenweise bunte Giebel, Restaurants mit Außengastronomie und viele neugierige Menschen flanierten hier ihres Weges in der wärmenden Septembersonne. Der ein oder andere genoss ein maritimes Smörrebröd in einem der Restaurants.

Außenbezirk mit Wow-Effekt

Schloss Rosenborg und die dazugehörige Parkanlage „Königsgarten“ hatten saftig grünen Rasen. Ein sehr großflächiges Areal, welches auf kurzem Weg vom Nyhavn zu erreichen ist. Unterwegs sahen wir die Aida Fahrradausflügler mit ihren Guides. Sportliche Betätigung und wissenswertes rund um die Stadt wären auch eine Alternative eine Stadt zu erkunden.

Wer weiss das?

Übrigens hat Kopenhagen mit “Störget” eine der längsten Einkaufsstraßen Europas zu bieten. Ob teure Designershops, Bekleidungsketten und Souvenirgeschäfte hier kommt jeder auf seine Kosten.

Langsam wurde es Zeit, zum Schiff zurückzukehren. Während des Abendbuffets verließen wir gemächlich die dänische Hauptstadt, welche im Abendrot immer weiter in die Ferne rückte.

Die Aida Luna Kurzreise endete pünktlich im etwas bewölkten Kiel. Die Erstkreuzfahrer hatten ihren persönlichen Eindruck gewonnen und hatten eine tolle Zeit an Bord.

Fotos: by IDa

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