Unterstützung für Petition gegen Tierquälerei
Berlin/Mönchengladbach/Neuss – Mit einer klaren Botschaft für gesundes Essen und eine ökologische Landwirtschaft hat sich die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) vom Niederrhein am Samstag an der „Wir haben es satt“-Demonstration in Berlin beteiligt. Der Protest fand parallel zur Internationalen Grünen Woche statt.
Ein breites Bündnis aus Organisationen und Initiativen richtete sich mit der Demonstration gegen die industrielle Agrarpolitik. Gemeinsam forderten die Teilnehmer eine bäuerliche, gentechnikfreie und umweltverträgliche Landwirtschaft. Weitere zentrale Anliegen waren faire Preise für Erzeuger, hochwertige Lebensmittel für alle, artgerechte Tierhaltung sowie mehr Klimagerechtigkeit. Die ÖDP war dabei mit Delegationen aus verschiedenen Regionen vertreten, darunter auch die Gliederungen vom Niederrhein.
Auffällig präsentierte sich die ÖDP im Demonstrationszug mit ihrem orangenen Erscheinungsbild. Rund zwei Stunden lang zogen die Teilnehmer durch Berlin. Zusätzlich brachte die Partei einen eigenen Wagen ein, den sogenannten Demokratiewagen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Informationsarbeit vor dem Brandenburger Tor. Dort warb die ÖDP vom Niederrhein gezielt für die Petition „Videoüberwachung in Schlachthöfen“. Mit der Initiative soll Tierleid in Schlachtbetrieben reduziert und Missständen besser entgegengewirkt werden. Nach Angaben der Partei fanden sich zahlreiche Unterstützer, die die Forderung nach mehr Tierschutz mit ihrer Unterschrift bekräftigten.
Fot: ÖDP

