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Auch Standardhäuser müssen genehmigt werden

BERLIN. Wer schlüsselfertig baut, delegiert Planung und Ausführung seines Hauses an eine entsprechende Baufirma. Neun von zehn Bauherren tun das heute, weil sie hoffen, so weniger Mühe zu haben. Viele haben dennoch jede Menge Ärger mit ihrem eigenen Projekt. Ein Klassiker unter den Problemen ist die mangelhafte Planung, so beobachten die Sachverständigen des Verbands Privater Bauherren (VPB) immer wieder.

Obwohl die Bauherren das Haus schlüsselfertig aus dem Katalog wählen, muss das Projekt nämlich für den jeweiligen Standort umgeplant und dort in der Regel auch individuell genehmigt werden. Das klappt nicht immer auf Anhieb, denn die Bebauungspläne und andere Vorschriften der Kommunen wie Gestaltungssatzungen schreiben verbindliche Größen, Höhen, Grenzabstände und Firstrichtungen vor.

Damit das gewünschte Haus auf dem Areal auch genehmigt wird, muss es also im Detail angepasst werden. Bauherren sollten sich im Vorfeld entscheiden, wen sie mit dieser Aufgabe betrauen – die Baufirma und deren Dienstleister oder einen eigenen freien Architekten und klären, ob sich der Bauanbieter auf letzteres einlässt.

Der VPB rät in jedem Fall dazu, frühzeitig mit unabhängigen Sachverständigen über die Bauplanung zu sprechen, damit auch wirklich alle Bauherrenwünsche vernünftig umgesetzt werden.

DEN-Energieberater führen durch Förderdschungel

Ein Messestand

GETEC in Freiburg zeigt energieeffizientes Bauen und Modernisieren

„GETEC – Gebäude.Energie.Technik“ – diese Messe lockt jedes Jahr Tausende auf das Freiburger Messegelände in der Nähe des Flugplatzes. Vom 14. Bis 16. Februar 2020 dreht sich hier wieder alles um energieeffizientes Planen, Bauen und Modernisieren sowie um erneuerbare Energien und gesundes Wohnen. Diese Fachmesse im Südwesten Deutschlands bringt Bauherren, Handwerk, Planung und Hersteller zusammen. Mit einem breitgefächerten Rahmenprogramm, vielen Sonderthemen und Side Events sowie dem Marktplatz „Energieberatung“ bietet sie ihren Besuchern einen hohen Mehrwert, gekoppelt mit einer großen Bandbreite ausstellender Unternehmen und Organisationen.

Mit dabei ist wie in den vergangenen Jahren auch das Deutsche Energieberater-Netzwerk. Das DEN ist langjähriger Kooperationspartner der GETEC. Der Stand des DEN ist in Halle 2 zu finden und trägt die Nummer 2.1.71. Hier wird am Freitag und Samstag auch DEN-Vorstand Hermann Dannecker zu sprechen sein. Er und seine Kolleginnen und Kollegen können Bauherren vor Ort grundsätzlich zu ihren Projekten beraten und sie in diesem Zusammenhang über die vielfältigen Fördermöglichkeiten durch die öffentliche Hand informieren. Sie führen durch einen Förderdschungel.

Seit Anfang Februar nämlich wurden zahlreiche Förderangebote durch den Bund noch einmal aufgestockt. Dazu gehören auch erhöhte Zuschüsse für die Energieberatung: HauseigentümerInnen erhalten mehr Geld, wenn sie einen Gebäudeenergieberater beauftragen. So steigt beispielsweise der maximale Zuschuss für die Planung einer energetischen Sanierung bei Ein- und Zweifamilienhäusern von 800 auf 1.300 Euro. Eigentümer müssen nur noch 20 Prozent des förderfähigen Beratungshonorars selbst tragen. Den Zuschuss zahlt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) aus. Gut zu wissen: Wer von zinsgünstigen KfW-Sanierungskrediten und Zuschüssen profitieren möchte, für den ist eine Energieberatung Pflicht.

Foto: DEN e.V.

Costa Crociere verschärft Vorsichtsmaßnahmen an Bord seiner Schiffe weiter

Genua. Aufgrund des von der Weltgesundheitsorganisation WHO ausgerufenen globalen Notstands hat Costa Crociere entschieden, die Vorsichtsmaßnahmen an Bord seiner Flotte weiter zu verschärfen, um maximale Sicherheit für Gäste und Besatzung zu gewährleisten. Ab heute dürfen keine Gäste, Besucher oder Besatzungsmitglieder jedweder Nationalität, die in den letzten 14 Tagen in China waren, an Bord von Costa Schiffen gehen.

“Costa Crociere überprüft die sich ständig verändernde Gesundheits- und Sicherheitslage mit größte Aufmerksamkeit und berät sich mit internationalen und lokalen Gesundheitsbehörden, um eine ständige Kontrolle und den Schutz der Gesundheit an Bord zu gewährleisten,” sagte Neil Palomba, Präsident von Costa Crociere. “Unsere medizinischen Teams an Bord werden auch von unserer zentralen medizinischen Abteilung ständig auf den neuesten Stand gebracht. Sie garantieren, dass an Bord aller Schiffe unserer Flotte, je nach den sich entwickelnden internationalen Szenarien, Kontrollen und Untersuchungen zur ordentlichen und außerordentlichen Prävention angewandt werden.“

Die neu eingeführten Maßnahmen folgen dem Verfahren, das Costa bereits seit einigen Wochen umsetzt, einschließlich der Einführung einer verpflichtenden Gesundheitserklärung der Passagiere bei ihrer Einschiffung und sanitären Untersuchungen von Crew und Besatzung durch das medizinische Personal an Bord.

Die Sicherheit und Gesundheit der Passagiere und Besatzung hat für Costa Crociere höchste Priorität. Alle Schiffe der Flotte sind mit medizinischen Einrichtungen mit engagiertem Personal ausgestattet, das 24 Stunden am Tag zur Verfügung steht und auf den Rat und die Unterstützung von Fachleuten und externen medizinischen Einrichtungen zählen kann. Die Kreuzfahrtindustrie ist eine der am besten ausgestatteten und erfahrensten Branchen im Bereich des Gesundheitsschutzes.

Lippische Industrie meldet Umsatzminus

In den 124 lippischen Betrieben des verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten wurde im letzten Jahr ein Umsatz von 6,4 Mrd. Euro erwirtschaftet. Dies zeigt die aktuelle Auswertung der Daten des Statistischen Landesamtes (IT.NRW).

Laut Axel Martens, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe) lag der Umsatz um zwei Prozent unter dem Vorjahr. „In der lippischen Industrie lief es dennoch besser als im Landesdurchschnitt. In NRW belief sich das Umsatzminus auf 2,6 Prozent“, ergänzt Martens. Sowohl der Inlands- (-3,2 Prozent; NRW -3,3 Prozent) als auch der Auslandsumsatz (-0,8 Prozent; NRW -1,9 Prozent) waren rückläufig. Unverändert wird mehr als jeder zweite Euro in Lippe im Ausland erwirtschaftet.

Die Zahl der Beschäftigten stieg um 2,8 Prozent (NRW: +0,8 Prozent). 27479 Personen fanden im Jahresdurchschnitt im verarbeitenden Gewerbe einen Arbeitsplatz.

Mehr als 40 Prozent des Industrieumsatzes erwirtschaftet in Lippe die Elektrotechnik. Gut ein Drittel der Industriebeschäftigten findet in dieser größten Einzelbranche einen Arbeitsplatz. Die Branche ist stark vom Export abhängig, fast 70 Prozent der Geschäfte werden im Ausland getätigt. Während im letzten Jahr der Inlandsumsatz mit minus 8,4 Prozent stark einbrach, wuchs der Auslandsumsatz um 2,3 Prozent.

Lippes zweitgrößte Branche, die Kunststoffindustrie, meldete ein leichtes Umsatzwachstum. Auch in diesem Wirtschaftszweig lief das Auslandsgeschäft besser als das Inland. Ebenfalls stieg der Umsatz im Maschinenbau sowie in der Nahrungs- und Futtermittelindustrie. Umsatzrückgänge meldeten die Chemische Industrie sowie die Möbelindustrie.

Die IHK Lippe merkt an, dass die Anzahl der meldepflichtigen Betriebe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht zugenommen hat.

Konzert von Andrea Berg am 09. Februar 2020, Beginn: 19 Uhr abgesagt

Plakat

Aufgrund der aktuellen Wetterlage in Halle wurde das Konzert seitens der Behörde abgesagt! Im Sinne Ihrer Sicherheit beachten Sie bitte die Warnungen der Experten.

Alle Infos und ein Statement von Andrea Berg finden Sie unter  www.andrea-berg.de. 

Bild/Plakatausschnitt: Leutgeb Entertainment Group GmbH

Konzert-Absage “Andrea Berg”

OWL ARENA – HalleWestfalen – 09. Februar 2020. Aus ordnungsbehördlicher Sicht hat die Stadt HalleWestfalen in Absprache mit der Polizei und Feuerwehr aufgrund der Wetterwarnung zum Sturmtief „Sabine“ das für heute Abend terminierte Konzert von Andrea Berg (09. Februar 2020, Beginn: 19 Uhr) abgesagt.

Zudem wird für das Konzert kein Nachholtermin angesetzt.

Die Eintrittskarten sind dort zurückzugegeben, wo sie erworben wurden. Zugleich erfolgt die Rückerstattung des vollständigen Ticketpreises über die jeweilige Vorverkaufstelle.

Karten, die im OWL ARENA Ticket Center (vormals Gerry Weber Ticket Center) – Anschrift: Weidenstraße 2, 33790 HalleWestfalen – gekauft wurden, sind hier zurückzugegeben. Ebenfalls erfolgt hier die vollständige Erstattung des Ticketpreises.

Thüringer Landtagsfraktionen von FDP und CDU haben demokratischen Konsens aufgekündigt

„Aktion Sühnezeichen Friedensdienste warnt seit langem vor der AfD und kalkulierten Tabubrüchen von Politikerinnen wie Björn Höcke. Der Geschichtsrevisionismus und die Einstellungen zum gesellschaftlichen Zusammenleben der AfD widersprechen den Grundprinzipien unserer liberalen Demokratie. Sie dürfen daher niemals die ausschlaggebenden Stimmen für eine Ministerpräsidentinnen-Wahl sein. Diesen Konsens haben die Thüringer Landtagsfraktionen von CDU und FDP am Mittwoch aufgekündigt“, sagt Jakob Stürmann, Vorstandsmitglied von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste. „Die Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich zum Thüringer Ministerpräsidenten stellt einen Bruch mit der bisherigen Übereinkunft demokratischer Parteien dar, der rechtspopulistischen, geschichtsrevisionistischen und in Teilen antisemitischen Partei AfD in politischen Debatten zu begegnen, mit ihr aber nicht zu paktieren. Seit gestern ist das anders: Der Ministerpräsident Thüringens konnte nur mit den Stimmen der AfD-Fraktion gewählt werden.“

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste ist fassungslos und erschüttert darüber, dass die Thüringer Landtagsfraktionen von FDP und CDU mit den Stimmen der AfD eine Ministerpräsidentinnenwahl gewonnen haben. Die Wahl des FDP-Kandidaten Thomas Kemmerich fand im dritten Wahlgang statt, obwohl CDU und FDP davon ausgehen mussten, dass die Thüringer AfD diesem Vorschlag zur Mehrheit verhelfen wird. Zum ersten Mal kam damit eine deutscher Landeschefin nach dem Zusammenbruch der NS-Diktatur nur wegen der Stimmen einer radikal rechten Partei ins Amt. Das ist inakzeptabel.

Besonders alarmiert Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, dass dieser Tabubruch in Thüringen stattfand. Der Thüringer AfD-Fraktionsvorsitzende Björn Höcke ist das bekannteste Gesicht des „Flügels“ innerhalb der AfD. Er vertritt offen rechtsextreme und völkische Standpunkte. Unter anderem forderte er, die Kultur des Erinnerns an die nationalsozialistischen Verbrechen in Deutschland zu beenden. Er sagte ferner, in Schulen werde die deutsche Geschichte „mies und lächerlich“ gemacht und bezeichnete die Rede des damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker im Jahr 1985, anlässlich des 40. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkriegs, als eine “Rede gegen das eigene Volk”. In Höckes historischem und aktuellem Nationsbegriff haben weder jüdische Deutsche, deutsche Sintezze und Romnja noch Deutsche türkischer oder griechischer Abstammung Platz. Es sind diese rassistischen und geschichtsrevisionistischen Einstellungen, gegen die sich Aktion Sühnezeichen Friedensdienste engagiert und gegen die Freiwillige des Vereins seit über 60 Jahren ein praktisches Zeichen setzen.

Tabubruch in Thüringen

Der von Blau-Schwarz-Gelb in Thüringen gewählte FDP-Ministerpräsident ist nach 24 Stunden schon wieder zurückgetreten. „Gut so!“, findet die LINKE Landratskandidatin Jacob-Reisinger. „Aber dennoch gilt: Die CDU und die FDP haben gezeigt, dass sie bereit sind, sich schamlos von der AfD wählen zu lassen!“

Eine konservativ-nationalistisch-neoliberale Mehrheit von einer Stimme hatte den Vorsitzenden einer 5-%-Fraktion zum Ministerpräsidenten gewählt. Die ersten Kommentare des Politikwissenschaftlers Prof. Emanuel Richter auf Phoenix lauteten entsprechend: “Das ist eine Posse! […] Eine Karikatur von Wahlakten! […] Ein massiver Bruch! […] Da gerät auch Herr Lindner in Erklärungsnot! […] Das wird bundespolitisch Erdbeben auslösen!”

Der gewählte Ministerpräsident war so wenig auf das Ergebnis vorbereitet, dass er nicht einmal imstande war, nach seiner Wahl wie üblich eine Rede zu halten. Er hatte weder eine Koalition hinter sich, noch ein Schattenkabinett. Die Sitzung musste sogar unterbrochen werden, damit er zwei Stunden Zeit bekam, um eine Ministeriumsbesetzung aufzustellen.

Danach baute sich in kürzester Zeit dermaßen viel medialer Druck auf, dass Kemmerich schon am Tag nach seiner Wahl zum Ministerpräsidenten zurückgetreten ist. Die Tatsache, dass er selber dazu anmerkte, er verfüge über keine handlungsfähige Mehrheit, und dass er das nicht schon vorher realisiert hatte, spricht dafür, dass er tatsächlich mit einer grenzenlosen Naivität an seine Kandidatur herangegangen war.

Die Kreissprecherin Petra Riedel betont: „Natürlich sind wir über diese Nachrichten schockiert! Aber am Schlimmsten ist die Erkenntnis, dass die CDU und die FDP im Zweifelsfalle dazu fähig und willens sind, fortschrittliche Bündnisse absichtsvoll zu zerstören, und sie schrecken nicht davor zurück, zu diesem Zweck mit Rassisten und Neofaschisten wie Höcke anzubandeln!“

Daher begrüßt DIE LINKE den Vorschlag der lippischen SPD, eine gemeinsame Vereinbarung mit den anderen im Kreistag vertretenen Parteien zu treffen, mit der nach den Kommunalwahlen jegliche Zusammenarbeit mit der AfD im Kreistag und in den Räten ausgeschlossen werden soll. „Bei uns rennt die SPD damit doch offene Türen ein, und das weiß sie! Wir stehen für ein breites Bündnis gegen das weitere Erstarken der rechtspopulistischen und rechtsextremen Kräfte in unserer Gesellschaft, nicht nur in den Parlamenten“, meint die Vorsitzende der Linksfraktion im Detmolder Rat, Evelin Menne.

VPB rät: Rechnung nicht zu früh bezahlen

BERLIN. Bauherren wollen alles richtig machen, machen aber doch wichtige Dinge immer wieder falsch. Dazu gehören nach Erfahrung des Verbands Privater Bauherren (VPB) das Unterzeichnen überzogener Zahlungspläne und das vorzeitige Bezahlen von Rechnungen. So gut wie zu jedem Schlüsselfertighaus gibt es einen Bauvertrag mit einem Zahlungsplan. Der Zahlungsplan legt fest, wann welche Abschläge fällig werden. Nach VPB-Erfahrung sind viele Zahlungspläne überzogen: Die Höhe der ersten Raten liegt über dem jeweiligen Gegenwert des Rohbaus.

Bauherren leisten also unfreiwillig Vorkasse – falls das nicht bei der Vertragsprüfung ganz am Anfang auffällt. Aber auch, wenn der Zahlungsplan ausgewogen ist, kommen die Rechnungen der Baufirmen prompt, sobald der jeweilige Bauabschnitt erreicht ist. Bauherren sollten diese Rechnungen auch zügig bezahlen – allerdings nur dann, wenn sie absolut sicher sind, dass der jeweilige Bauabschnitt, auf den sich die Abschlagsrechnung bezieht, auch tatsächlich mängelfrei fertiggestellt ist. Auch das – ebenso wie den Bauvertrag vor der Unterschrift – kontrollieren unabhängige Sachverständige im Auftrag der Bauherren.

Zahlen die Bauherren vorzeitig und ohne Kontrolle des Bauabschnitts, geben sie eventuell ihr einziges Druckmittel – das Geld – aus der Hand. Zeigen sich dann Mängel, ist es meist schwer, die Baufirma zur Nachbesserung zu überreden.

Der VPB rät deshalb: Rechnungen erst dann komplett bezahlen, wenn zweifelsfrei feststeht: Der Bauabschnitt ist in Ordnung.

Diskussion im Landtag zum Wahlrecht ab 16

Mehr Demokratie fordert Wahlrecht für Jugendliche

Kommenden Donnerstag (6.2.20) behandelt der Hauptausschuss des NRW-Landtags den SPD-Gesetzentwurf zur Absenkung des Wahlalters bei Landtagswahlen. Der Verein Mehr Demokratie begrüßt den Gesetzentwurf und weist erneut auf die Wichtigkeit einer Wahlalterabsenkung hin. “Quer durch fast alle Parteien wird eine Jugend gefeiert, die sich politisiert und freitags demonstrieren geht. Wählen lässt man sie aber nicht. Es wird höchste Zeit, Jugendlichen auch bei den Landtagswahlen eine Stimme zu geben“, so Nicola Quarz, Landesvorstand von Mehr Demokratie.

In ihrem Gesetzentwurf fordert die SPD-Fraktion eine Absenkung des aktiven Wahlalters bei Landtagswahlen von derzeit 18 auf 16 Jahre. Als Begründung wird in dem Entwurf unter anderem auf eine veränderte Lebenssituation junger Menschen hingewiesen. So würden sich diese inzwischen bereits deutlich früher politisch engagieren und Verantwortung in Schule und Beruf übernehmen. Außerdem dürften Jugendliche schon mit 16 Jahren an Kommunalwahlen in NRW teilnehmen. „Es ist nicht schlüssig, bei kommunalen Belangen auf ihr politisches Interesse und ihre Bildung zu setzen, ihnen dies aber für die Landtagswahlen abzusprechen“, so Quarz.

Der Vorschlag einer Wahlalterabsenkung auf 16 Jahre ist keineswegs neu. In vier anderen Bundesländern – Brandenburg, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein – sind Jugendliche bereits mit 16 Jahren bei Landtagswahlen stimmberechtigt. In elf Bundesländern, unter anderem in NRW, dürfen sie bei Kommunalwahlen wählen. Der Verein Mehr Demokratie setzt sich für eine Wahlalterabsenkung auf allen politischen Ebenen ein. Gemeinsam mit 14 Jugendlichen hat Mehr Demokratie kürzlich eine Wahlprüfungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingereicht, um das Wahlrecht für 16-Jährige auch bei EU-Wahlen zu erwirken.

„Hände weg von Julian Assange“ – für Pressefreiheit!

Gruppe
Aktivisten der Paderborner Initiative für Julian Assange und für Pressefreiheit trafen sich zur ersten Mahnwache vor der Franziskanerkirche.

Die Paderborner Initiative für Julian Assange und für Pressefreiheit traf sich zur ersten Mahnwache vor der Franziskanerkirche in der Westernstraße. Mit „Hands off Assange“-Plakaten (Hände weg von Assange) forderten die Aktiven die Bundesregierung und die Medien dazu auf, „mit allen gebotenen Mitteln gegenüber Großbritannien die Grundrechte für Julian Assange einzuklagen.“ Durch die Gewährung politischen Asyls solle eine drohende Auslieferung an die USA verhindert werden.

Die Teilnehmenden bei der Mahnwache erinnerten daran, dass Julien Assange, Gründer der Enthüllungsplattform „Wikileaks“, unter anderem Kriegsverbrechen der USA im Irak und in Afghanistan aufgedeckt habe, die vor der Öffentlichkeit sonst verborgen geblieben wären. „Es geht um das Recht um kritische Berichterstattung, es geht um Pressefreiheit!“ betonte eine Sprecherin. Derzeit sitze der Wikileaks-Gründer nach 7-jährigem Asyl in der Ecuadorianischen Botschaft in London im Hochsicherheitsgefängnis Belmarsch unter Bedingungen psychischer Folter ein.

Viele Gespräche mit interessierten Passanten konnten im Verlauf der Aktion geführt und unterstützende Unterschriften gesammelt werden. Die Mahnwache findet jeden Freitag ab 16.00 Uhr vor der Franziskanerkirche statt.

Fotoquelle: Carsten Schmitt

Liebe auf den ersten Biss

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Liebe auf den ersten Biss

Pur, saftig, Heimat: Die Frikadelle ist ein echter Küchenklassiker. Im Ranking der beliebtesten Pfannen-Bratlinge steht der Hackfleischklops ganz oben. Und das quer durch Deutschland, wo er von der Bulette bis zum Fleischpflanzerl unter rund 50 verschiedenen Bezeichnungen rangiert.

Der Hausmannskost ist die Frikadelle längst entwachsen! Mit neuen Varianten und aufregenden Beilagen haben die Küchenchefs der 42 ALEX-Erlebnisgastronomiebetriebe dem Publikumsliebling einen neuen, kreativen Schliff verpasst. Tomaten-Oliven Relish, feines Erbsenpüree oder Süßkartoffelchips und Sauerkraut setzen die Frikadelle ganz neu in Szene und schaffen einen klaren Trend, der einschlägt bei Beef-Fans von Hamburg bis München. Die Bulette im neuen Kleid ist Kult und einfach lecker! Ab sofort in allen ALEX-Restaurants.

Fotos: ©ALEX