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Werra-Weser-Versalzung - der Kali-Konzern denkt um PDF Drucken E-Mail
Freitag, 23 Juli 2010 | Autor: Walter Hölzel
Witzenhausen/Kassel. Auf einem Regionaltreffen der Werra-Weser-Anrainerkonferenz e.V. in Witzenhausen konnte der niedersächsische Landtagsabgeordnete Ronald Schminke von einem Erfolg berichten. Der Kalihersteller hat ihm gegenüber zugesagt, das thüringische Unternehmen KUTEC zu beauftragen, eine Lösung für ihre Entsorgungsnöte zu entwickeln.

Die Werra-Weser-Anrainerkonferenz e.V. hatte im März 2009 das Betriebskonzept für die Grube Roßleben vorgestellt. Dort soll mit Verfahren der K-UTEC AG Kalidünger produziert werden, ohne dass Salzlaugen an die Umwelt abgegeben und Salzhalden angelegt werden müssen. Bei der damaligen Regionalkonferenz in Treffurt waren auch mehrere Mitarbeiter der K+S Kali GmbH anwesend. "Wir freuen uns und wir sehen K+S jetzt auf dem richtigen Weg. Es hat schon Größe, wenn K+S die Anregung eines Kritikers aufgreift, den man vorher heftig bekämpft hat. Offenbar hat der Kalihersteller eingesehen, dass man mit Einstweiligen Verfügungen einen verlorenen Anschluss an die technische Entwicklung nicht aufholen kann," so Dr. Walter Hölzel, Vorsitzender der Werra-Weser-Anrainerkonferenz.

Die Mitgliederversammlung der WWA e.V. hat in Witzenhausen die Arbeit des Vorstands bekräftigt und ihm aufgegeben, dass Gespräch mit der EG zu suchen, damit europäisches Recht auch am Beispiel der Werraversalzung umgesetzt wird. Es könne nicht angehen, dass der einzige Fluss, der vollständig deutscher Hoheit unterstehe, der am stärkste belastete Fluss Europas bleibe.

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