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Air Astana verlegt Moskau-Flüge an den Domodedowo Airport

Air Astana, die nationale kasachische Fluggesellschaft, verlegt ihren Flugbetrieb in Moskau ab dem 27. Oktober 2019 vom Flughafen Scheremetjewo zum Domodedowo Airport (Terminal 1). Der Transfer der Flüge wird ohne Unterbrechungen im Flugplan stattfinden, die Angaben in den Reservierungssystemen sind bereits aktualisiert. Der Flughafenwechsel betrifft die Flüge nach Nur-Sultan (elfmal pro Woche im Winter) und Almaty (14 Flüge pro Woche im Winter).

Der Umzug hängt mit der kürzlich geschlossenen Codeshare-Vereinbarung mit dem russischen Carrier S7 Airlines zusammen, der am Domodedowo Airport in Moskau seine Betriebsbasis hat.

Der Flughafen Moskau-Domodedowo liegt südlich der Stadt und verzeichnete 29,4 Millionen Passagiere im Jahr 2018. Mit 50 Fluggesellschaften, die von dort zu 202 Destinationen fliegen, wird er als Hauptflughafen von den größten weltweiten Airline-Allianzen OneWorld und Star Alliance genutzt.

Der Terminalbereich am Domodedowo Airport umfasst eine Fläche von 190.000 Quadratmetern und bietet über 140 Geschäfte, Cafés, Bars und Restaurants. Kostenfreies WLAN über 60 Zugangspunkte ist ebenfalls für Passagiere im Terminal verfügbar. Durch das „Under one Roof“-Konzept, bei dem sowohl internationale als auch inländische Flüge unter einem Dach abgefertigt werden, bestehen kurze Transferzeiten für Passagiere.

Der Flughafen ist mit der Innenstadt von Moskau durch einen modernen und komfortablen Hochgeschwindigkeitszug (AeroExpress) verbunden, der Passagiere in 40 Minuten direkt ins Herz der russischen Hauptstadt (Station Pawelezkaja) bringt.

Air Astana betreibt seit September 2002 Flüge zwischen Moskau und Almaty sowie Nur-Sultan. Seitdem hat die Fluggesellschaft über 3,5 Millionen Passagiere und mehr als 26.000 Tonnen Fracht auf den Strecken transportiert. Air Astana offeriert derzeit zwölf wöchentliche Flüge auf der Verbindung Nur-Sultan – Moskau – Nur-Sultan und 16 Flüge auf der Strecke Almaty – Moskau – Almaty (Sommerflugplan).

Über Air Astana

Air Astana, die nationale Fluggesellschaft Kasachstans, bedient gegenwärtig über 60 inländische und internationale Routen von den Drehkreuzen Nur-Sultan und Almaty. Der Flugbetrieb wurde 2002 aufgenommen. Die Air Astana Flotte besteht aus 36 Flugzeugen der Muster Boeing 767/757, Airbus A320/A321neo sowie Embraer E190/E2. Air Astana wurde als erste Fluggesellschaft für die Region Russland, der GUS-Staaten und Osteuropa mit 4 Sternen bei den begehrten Skytrax World Airline Awards ausgezeichnet und erhielt diesen bereits achtmal in Folge (2012-2019). Bei den Travellers‘ Choice Awards 2018 und 2019 von Trip Advisor wurde Air Astana zum Gewinner in der Kategorie Regional-Asia gewählt.

Gut geschützt durch die Mountainbike Saison

Mountainbikefahrerin

Mit dem Mountainbike am Wochenende durch den Wald sausen. Der Wind weht um die Nase, die Räder drehen sich schnell. Den Hügel hinauf und rasant wieder hinunter, das bringt Spaß. Der Bodenuntergrund (Trail) wechselt oft von Nadelboden durchzogen mit Wurzeln über kleine Steinchen bis hin zu unwegsamem Geröll. Auch der zunächst angenehme Waldboden birgt oft spitzkantige Steine die ein wenig hervor schauen.

Die Folgen eines selbst auch geringen Sturzes können fatal sein. Der Kopf des Fahrers sollte natürlich mit einem Helm geschützt werden. Heutzutage eine Selbstverständlichkeit, nicht nur für Mountainbikefahrer im Wald sondern für alle Radfahrer. Der Handgriff zum Helm, bevor das Zweirrad in Gebrauch genommen wird, sollte ohne Nachzudenken erfolgen.

Gut geschützt durch die Mountainbike Saison

Bei einem Sturz vom Fahrrad sind die Gelenke in größter Gefahr, in hohe Mitleidenschaft gezogen zu werden. Das Rad rutscht beim Bremsen auf kleinen Steinchen schnell weg und gerät außer Kontrolle. Ein spitzer Stein lukt aus dem Waldboden hervor und das Vorderrad zielt darauf zu und rutscht weg. Der Vordermann bremst ruckartig, eine Sekundenreaktion veranlasst den folgenden Radfahrer zur Notbremsung, der Abstieg für ihn folgt meist über den Lenker. Schürfwunden, Verstauchungen und Frakturen können die Folge sein.

Um die Kniegelenke und Ellenbogen zu schützen, gibt es Protektoren. Diese sind leicht und können bereits an der Haustür angezogen oder im Rucksack zum Ort des Einsatzes mitgenommen werden. Es gibt verschiedene Hersteller und Modelle für den jeweiligen Nutzen.

Gut geschützt durch die Mountainbike Saison

Im Test, der ION K-Traze AMP Zip: Die Größentabellen sind auf der Herstellerseite hinterlegt. Zunächst also unbedingt vor dem Kauf den Umfang in cm per Maßband an Unter- und Oberschenkel ermitteln! Das Material des K-Traze AMP Zip ist Neopren. Es ist sehr robust und atmungsaktiv. Es nennt sich Super_Perforator_Neopren und passt sich dem Knie an. Die Zip-Version des Protektors ist sehr komfortabel, da er sich komplett öffnen lässt, ohne den Schuh ausziehen zu müssen. Gerade für Fahrer, für die ein Protektor bei Bergauffahrten störend wirkt, ist hier schnelle Abhilfe geleistet. Zunächst hatte ich die Befürchtung, dass solch ein Zipper am Bein schrabben würde. Bei dem ION K Traze AMP Zip ist der Reißverschluß mit recht dickem Neopren unterlegt. Der Reißverschluß ist tatsächlich nicht auf der Haut zu spüren.

Nach einigen Fahrten, wirkt für mich der Protektor nicht einschränkend, selbst auf der 10 KM Anfahrt zum Waldtrail habe ich diese nicht als unbequem empfunden. Die Polsterung (SAS-Tech CE EN 1621-1, Level 1) am Knie ist dünn und direkt auf dem Stoff angebracht. Dieses soll ein Verrutschen des Pads beim Sturz verhindern. Am Oberschenkel wird der K Traze Amp Zip mit einem Klettband fixiert. Das Neopren, des Schoners ist mit Mesh-Parts unterbrochen, schließlich sollen sie ja auch bei hochsommerlichen Temperaturen getragen werden. Das Meshmaterial sorgt für Wärmeausstausch und Belüftung. In der Kniekehle und an der Wade hat der Knieschoner zusätzlich 2 große freie Flächen. Ich habe jetzt immer einen kleinen „Turnbeutel“ dabei, wenn ich die Schoner ausziehen möchte, verstaue ich sie in dem Beutel. Im Biergarten einfach über die Stuhllehne hängen und bei der Rücktour auf den Rücken oder wieder anziehen.

Gut geschützt durch die Mountainbike Saison

Die Ellbogen sind bei Stürzen auch gerne gefährdet. Auch hier bietet der Hersteller ION Protektoren an. Das Modell nennt sich E-Traze. Die Ellbogenschoner sind ohne Reißverschluß und Klettband, sie werden über die Hände auf die Ellbogen gezogen. Ein Reißverschluß würde man alleine gar nicht schließen können. Die E-Traze sind längere Ellbogenprotektoren, das angenehme Meshmaterial umschließt 2/3 des Unterarms. Es ist nicht unangenehm, selbst bei einer längeren Pause, hab ich sie einfach angelassen. Mit einem ¾ Jersey/Shirt ist es dann fast wie ein Langarmshirt aber auch unter einem Longsleeve (die Ärmel dürfen natürlich nicht zu eng geschnitten sein), lässt es sich bequem und kaum auftragend mit den ION Ellbogenschonern aushalten. Sie sollten schon eng sitzen, klar, wenn sie abgenommen werden, sind einige Eindruckstellen zu sehen, doch ein zu großer Protektor sitzt nicht bequem und würde natürlich im Fall des Falles verrutschen und die Schutzwirkung wäre nicht gegeben.

Zur Schutzpolsterung: Die SAS-Tech Platten neuester Generation sind nach CE EN1621-1, Level 1 zertifiziert. Die Entwicklung lässt mehrere Stöße und Waschvorgänge zu. Die Schutzpads sind dünn und flexibel. Angenäht an den Stoff des Protektors soll ein verrutschen verhindert werden, damit der Schutz optimal gewährt ist.

Fotos: by IDa

Zeltfestival Ruhr 2019 – Startschuss der zwölften Auflage steht kurz bevor

Dämmerung

Die Vorfreude steigt, der Aufbau ist – dank hunderter helfender Hände – in vollem Gange, in wenigen Tagen ist es endlich soweit: Vom 16. August bis 01. September 2019 findet das landesweit beliebte Zeltfestival Ruhr in den
Ruhrauen zum 12ten Mal statt.

In diesem Jahr greifen die programmatischen Puzzleteile scheinbar perfekt ineinander: „46 Gastspiele an 17 Tagen in unseren drei Veranstaltungszelten – mehr geht kaum“, so die Veranstalter Lukas Rüger, Heri Reipöler und Björn Gralla und sind begeistert von den sehr gut angenommenen Shows in der außergewöhnlichen Kulisse inmitten des Ruhrgebiets. Die überaus positiven Vorverkaufs-Zahlen lassen darauf schliessen, dass man wieder deutlich mehr als 100.000 Besucher begrüßen darf.

Erste Shows waren bereits frühzeitig ausverkauft, darunter Rea Garvey, Sunrise Avenue, Samy Deluxe, Felix Lobrecht, Classic Night Band, Lea und Nico Santos. Michael Patrick Kelly und Frank Goosen geben nach ihrem ersten „Sold Out“ glücklicherweise Zusatzshows. Hierfür sind also wieder Tickets zu haben, genau wie für einige Gastspiele, die in größere Zelte verlegt wurden. Den Status Quo erfährt man täglich über die sozialen Netzwerke des ZfR. Erfahrungsgemäß steigen die Anfragen auf die letzten Tickets kurz vor der Veranstaltung enorm, sodass Interessierte nicht mehr zu lange warten sollten, um ein Ticket zu ergattern, sagen die Initiatoren und geben weitere wichtige letzte Hinweise für die weiße Stadt am See.

Klimatisierte Zelte, viele Ausweichparkplätze und Sonderlinien

Neben dem richtigen Händchen für das gute Programm, überzeugt das Zeltfestival Ruhr durch stetig neue strukturelle Inhalte, welche die Veranstaltung alljährlich schöner und besser machen sollen. „Schweißtreibende, frenetisch gefeierte Konzerte sind beim ZfR die Regel und das darf auch gerne so bleiben!“ so Heri Reipöler „aber aufgrund der Wetterturbulenzen werden wir in diesem Jahr erstmalig in allen drei großen Event-Zelten bei entsprechenden Temperaturen auf eine Klimaanlage zurückgreifen.“ Das Hauptargument für die Klimaanlage fasst Lukas Rüger pragmatisch zusammen: „Unser Dienstleister bietet eine Kombination aus Heizen und Kühlen an – bis zum heutigen Tage vermag ich nicht einzuschätzen, welche der beiden Komponenten zum Einsatz kommt, aber wir sind gewappnet“.

Wenn Engel reisen: Nachdem am vergangenen Wochenende das Geheimnis der Gesangsshow mit verkleideten Promis „The Masked Singer“ gelüftet wurde und sich der Engel als Bülent Ceylan entpuppte, können die Fans ein weiteres Highlight auf der ZfR-Bühne erwarten: Bülent will die Songs aus der Show performen, darunter der Rockklassiker „Chop Suey“ von System of a Down. Es gibt noch Tickets für seine Show am 28. August. Losgelöst von den Shows, die in den Zelten stattfinden, feilt man auch bei Ausgabe 12 weiter an den Feinheiten des Außenareals und seiner Umgebung. So wurden insgesamt mehr als 2.000 Ausweichparkplätze für 3 € geschaffen.

In diesem Zusammenhang teilen die Initiatoren mit, dass der zusätzlich zur Verfügung stehende Parkplatz „Heveney“ am Haupteingang des Festivalgeländes, ab sofort bei Veranstaltungen – so eben auch beim ZfR – von der Freizeitgesellschaft (Metropole Ruhr mbH Freizeitzentrum Kemnade) bewirtschaftet wird. Hier ist eine Parkgebühr von 5 € zu entrichten. Besucher des Schwimmbades bekommen diese Gebühr vor Ort erstattet. Wie in jedem Jahr werden gerade Ortskundige dringend gebeten, die A 43 Abfahrt „Universität“ zu nehmen. Über die Kleinherbedder Strasse kommt man schneller, staufrei und entspannter ans Ziel.

Natürlich ist zudem wieder eine Sonderlinie eingerichtet. Es fahren vier Busse pro Stunde an den See. Einmal vor Ort, kann man auch ohne Konzertticket dem täglich wechselnden Piazza-Programm von Mambo Kurt bis zu den Feuersteins lauschen, Zauberer Kris bewundern, am „Beach“ mit einem kühlen Getränk verweilen, sich beim bunten Markt der Möglichkeiten treiben und durch die vielen netten Gastronomien verwöhnen lassen. Nicht umsonst ist hier die Rede vom „größten Biergarten des Ruhrgebiets“. Für 5 Euro kann man das liebevoll kreierte Rahmenprogramm mit all seinen sorgsam ausgewählten On Tops erleben. Die ZfR-Card ist zudem für 15 Euro in allen WAZ Leserläden und am Gelände erhältlich und ermöglicht einen unbeschwerten Besuch des Außenareals an allen 17 Festivaltagen.

Kinder bis 12 Jahren kommen übrigens täglich umsonst auf das Gelände.

Jeden Samstag und Sonntag um 13.00 Uhr darf man sich wieder auf das gut gewählte Kinderprogramm freuen. Die Aufführungen von Räuber Hotzenplotz und Pipi Langstrumpf oder auch Volker Rosin dürfen nicht fehlen. Auch hier findet man die passenden Informationen auf der Homepage des Zeltfestival Ruhr oder in einem der kostenlos im Ruhrgebiet erhältlichen Programmhefte – in diesem Jahr mit einer amtlichen Auflage von 75.000 Magazinen.

Foto: ©Ralf Marr

Niederlage beim Kölner THC Stadion Rot-Weiss

Tennisspieler
Erstmals stand am Wochenende der Slowake Norbert Gombos dem Ligadebütanten Team Hämmerling TuS Sennelager zur Verfügung. Mit zwei überzeugenden Einzelsiegen gelang dem 28-Jährigen ein eindrucksvoller Einstand.

Köln. Die 1. Tennis-Point Bundesliga ist passé und sportlich ist alles entschieden. Grün-Weiss Mannheim hat seinen Titel als Deutscher Mannschaftsmeister verteidigen können und sie sind nun mit acht nationalen Erfolgen hinter LTTC Rot-Weiss Berlin (11 Meisterschaften) sowie Blau-Weiss Neuss (10) die dritterfolgreichste Mannschaft in der Geschichte der Tennis-Bundesliga. Absteigen in die 2. Bundesliga müssen als Tabellenneunter fläsh TC Weinheim und das Tabellenschlusslicht Blau-Weiss Aachen. Die Kaiserstädter haben letztjährig aufgrund des Rückzugs von Blau-Weiss Halle den freigewordenen Platz eingenommen, doch sie spielten nur eine Saison. Dagegen bleibt der Mitaufsteiger Team Hämmerling TuS Sennelager in der 1. Tennis-Point Bundesliga, die den Klassenerhalt bereits am Samstag feiern konnten. Gleichwohl wollten die Ostwestfalen die Saison nicht mit einer Niederlage abschließen, doch letztlich gab es am heutigen 9. Spieltag eine 2:4-Niederlage beim Kölner THC Stadion Rot-Weiss. „Das ist schon ärgerlich“, so Teamchef Marc Renner, „aber irgendwie fehlte uns heute die Spannung und auch die körperliche Frisch. Der Samstag war sehr kräftezehrend und so gesehen haben wir auch verdient verloren.“

Dabei waren die Hämmerlinger nach den Einzel noch recht zuversichtlich. So hat der 28-jährige Norbert Gombos (ATP 118) an diesem Wochenende bei zwei Einsätze auch zwei Siege verbuchen können. In Köln holte sich der Slowake seinen zweiten Erfolg mit einem problemlosen Zweisatzsieg über Oscar Otte (ATP 159). Spannender war da schon die Auseinandersetzung zwischen dem Tschechen Adam Pavlasek (ATP 382) und dem 23-jährigen Manuel Guinard (ATP 296). Der Franzose hatte letztlich das Quäntchen Glück im Match-Tiebreak und gewann die Partie knapp mit 3:6, 6:4, 14:12. Das war dann aber auch schon die komplette Ausbeute für die Gäste. Ebenfalls im Match-Tiebreak siegte nämlich der Belgier Kimmer Coppejans (ATP 132) gegen den Russen Ivan Gakhov (ATP 341) mit 6:2, 2:6, 10:7 und Jan Choinski (ATP 262) war mit 7:5, 6:2 gegen den Franzosen Arthur Rinderknech (ATP 319) erfolgreich.

So erfolgreich im Laufe der Liga die Ostwestfalen in den Doppel auch waren, sie holten zum Beispiel in Weinheim und am Samstag gegen Kurhaus Lambertz Aachen bei einem 1:3 Rückstand immer noch ein Unentschieden, lief diesmal gar nichts zusammen. „Die Spieler konnten entscheiden, wie sie zusammenspielen wollten“, so Renner, „denn wir hatten nur noch vier spielfähige Leute.“ In Folge kamen die Kölner Duos Otte/Coppejans und Choinski/Pavlasek zu ihren Zweisatzsiegen über Gakhov/Zielinski bzw. Pel/Matkowski, was letztlich den Kölner den rettenden achten Tabellenplatz mit 6:12 Punkte (24:30 Matches) vor den Weinheimern eingebracht hat, die ebenfalls dieses Punktekonto aufzuweisen haben. Steigen aber mit einem Matchverhältnis von 22:32 in die zweite Liga Süd ab. Im Süden ist dem TSV 1860 Rosenheim der Aufstieg nicht mehr streitig zu machen, dagegen ist die Frage des Aufsteigers im Norden noch offen. Die beiden führenden Mannschaften, der Altmeister und Tabellenführer Blau-Weiss Neuss (14:0 Punkte) muss am kommenden Freitag (16. August) nach Essen zum Zweitplatzierten TC Bredeney (12:0) reisen.

Foto: ©Agentur Klick

Jungfernfahrt des ersten nicko cruises Hochseeschiffs

Schiff

WORLD EXPLORER sticht in See

Nach verzögerter Indienststellung begrüßt WORLD EXPLORER in Reykjavík erstmals Gäste an Bord. Das deutschsprachige Hochseeschiff des Kreuzfahrtspezialisten nicko cruises punktet mit besonderen Routen und Häfen abseits der touristischen Destinationen, seinem modernen, dieselelektrischen Hybridantrieb sowie dem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Nach Verzögerung der Indienststellung von WORLD EXPLORER ist es nun soweit: Das werftneue Hochseeschiff von nicko cruises begibt sich auf seine erste Reise, die am 5. August in Reykjavík startet. Auf die Gäste warten einmalige Erlebnisse bei der Umrundung von Island und Halt in Südgrönland. Auf dem Programm stehen die spektakuläre Eis- und Gletscherwelt des Prins Christian Sund, Walbeobachtungen und abwechslungsreiche Zodiac-Ausfahrten.

Die Indienststellung des Schiffs verzögerte sich – zuletzt durch kurzfristige Umbaumaßnahmen, die wegen bald in Kraft tretender neuer Auflagen der Schiffs-Zertifizierungsgesellschaften notwendig waren. Aufgrund neuester Erkenntnisse einer jüngsten Schiffshavarie vor der norwegischen Küste wird es künftig verpflichtend sein, dass die Motoren eines Kreuzfahrtschiffes jeweils über einen autarken Kühlkreislauf verfügen. So entschied sich nicko cruises zusammen mit seiner Partnerreederei Mystic Cruises diese Auflagen bereits jetzt umzusetzen, sodass diese nicht nachträglich vorgenommen werden müssen. Da die entsprechenden Umbaumaßnahmen zeitaufwendiger waren als erwartet, mussten Reisen abgesagt werden.

Den betroffenen Gästen wurde der Reisepreis erstattet sowie ein attraktives Umbuchungsangebot inklusive großzügigem Kulanzrabatt auf eine Neubuchung gewährt.

„Wir freuen uns sehr, dass es nun soweit ist und WORLD EXPLORER am 5. August seine ersten Gäste begrüßt“, sagt Guido Laukamp, Geschäftsführer bei nicko cruises Schiffsreisen. „Das ist ein Meilenstein für uns. Die Teams von Mystic Cruises und nicko cruises haben die letzten eineinhalb Jahre intensiv an der Konzeption, der Produktgestaltung und am Markteintritt des WORLD EXPLORER gearbeitet. Wir sind sehr stolz auf das Ergebnis.“

Kleines Schiff. Großes Erlebnis.

Klein und innovativ bietet der deutschsprachige Hochseekreuzer WORLD EXPLORER Komfort auf 5-Sterne-Niveau für maximal 200 Passagiere. Von 105 Crewmitgliedern umsorgt, wird ein familiäres Ambiente an Bord gewährleistet, das viele Hochseereisende auf großen Schiffen vermissen – und das zu einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis.

Mit einer Länge von nur 126 Metern kann WORLD EXPLORER in kleinen Häfen anlegen, die von großen Hochseeschiffen nicht angefahren werden können. Genau wie bei den nicko cruises Schiffsreisen sind auch deutschsprachige Ausflugspakete zu attraktiven Preisen vorab buchbar.

WORLD EXPLORER ist mit einem dieselelektrischen Antrieb ausgestattet und kann sich daher in ruhigen Gewässern zeitweise rein elektrisch und emissionsfrei fortbewegen. Die Kabinenkategorien reichen von 17 Quadratmeter großen Kabinen bis zur 44 Quadratmeter umfassenden Suite.

Weitere Informationen zum Angebot von nicko cruises erhalten interessierte Reisebüros unter der Agentur-Hotline +49 (0) 711 / 24 89 80 555 oder auf der Webseite www.gemeinsamaufkurs.de. 

Foto: Nicko Cruises

Hip Pack – wasserdichter Schutz

Hip Pack auf der Verander

Wer viel mit dem Fotoapparat unterwegs ist, kennt es. Was im Herbst oder Winter noch vielleicht mit Jackentaschen lösbar ist, ist im Sommer problematisch. Daher bin ich da meist mit einer Schultertasche auf Reisen. Doch irgendwann störte mich diese Tasche. Entweder bekam ich Rückenschmerzen oder auf Fotos von mir war da immer dieser schwarze Gurt quer über den Körper.

Die alternative, die Kamera einfach umzuhängen kam auch nicht in Frage oder sie ständig in der Hand zu halten. Außerdem gibt es ja noch das Smartphone und ein Portemonnaie was auch immer mit dabei ist. Daher ist eine Tasche unabkömmlich.

Eine größere Hüftgurttasche von Seal Line, welche dazu noch wasserdicht ist, ist eine komfortable Lösung. Gerade wenn oft Wasser und Sand im Spiel ist, sollte auf eine wasserdichte Taschenvariante zurückgegriffen werden. Oder bei Reisen in Ländern, wo unverhoffte Regenschauer wie in Thailand, Malaysia oder Singapur an der Tagesordnung sind.

Das Seal Line Modell Seal Pak ® Hip Pack hat verschweißte Nähte, wird an der Öffnung zugerollt und mit zwei seitlichen Klickverschlüssen verschlossen. Daher ist es zu 100% wasserdicht. Ich weiß nicht genau, ob ich mich trauen würde damit schwimmen zu gehen. Aber klar gibt es den Fall, dass ein Bootssportler auch einmal in das Element unverhofft und ungewollt fällt. Von daher sollte diese Tasche trockenen Schutz für den Inhalt bieten. Die Tasche selbst wiegt 210 g und hat ein Fassungsvermögen von 4 Litern. Sie ist 8cm tief sowie 20cm hoch und 20 cm breit. Eine semiprofessionelle Spiegelreflexkamera mit einem Objektiv in mittlerer Brennweite findet Platz, darüber hinaus wird es schwierig. Vor allem wäre es dann sehr wahrscheinlich auch zu schwer um die Hüfte auf Dauer zu tragen.

Bei einer Mountainbiketour habe ich die Tasche auch ausprobiert. Da die Hüftgurthalter zu nah in der Taschenmitte und nicht mehr am Außenrand befestigt sind, empfand ich sie für Mountainbiketouren nicht als geeignet. Ich sehe die Tasche eher für Wassersportler, Wanderer, Städtetrip. Gerade für Fotoenthuisasten eine gute Wahl, um Hightech Equipment vor Staub und Wasser zu schützen. Sei es der Regenschauer beim Stadtbummel oder die Welle am Strand sowie der Sand, der bei anderen Taschen schnell durch die Verzahnung des Reißschlusses eindringt. Der Hüftgurt ist abnehmbar. Es gibt zusätzliche Schlaufen für einen Schultergurt, dieser liegt der Tasche nicht bei. Auf der Frontseite ist noch eine kleine Tasche mit wasserdichtem Reißverschluss für kleine wichtige Dinge vorhanden. Der Hip Pack von Seal Line ist in 5 verschiedenen Farben erhältlich.

Der kleine schwarze Gurt um die Hüfte fällt nun nicht mehr so bei Fotos von mir auf, die Tasche selbst kann ich schnell auf den Rücken drehen, so dass sie nicht direkt zu sehen ist. Bei einer Haibeobachtung am steinigen afrikanischen Strand war der Tascheninhalt gut vor den Brandnungswellen geschützt, leider wurde die Hose nass, doch Smartphone, Geld und Fotoapparat waren geschützt. Auch bei der staubigen Jeep-Offroad-Tour hatte ich gutes Vertrauen, dass meine Elektronik gut aufgehoben ist.

Grandioser 5:1-Sieg für das Team Hämmerling TuS Sennelager bei Blau-Weiß Aachen

Tennisspieler
Ungeschlagen ist der 24-jährige Franzose Arthur Rinderknech noch in der 1. Tennis-Point- Bundesliga und hat für das Team Hämmerling TuS Sennelager eine makellose 4:0-Bilanz erspielt und führte die Mannschaft am fünften Spieltag auf einen Nichtabstiegsplatz.

Aachen. In der niederländischen Provinz Limburg liegt die knapp 10.000 Einwohner zählende Gemeinde Vaals, knapp acht Kilometer von Aachen entfernt, und dieses Städtchen wird künftig in der Vereinsgeschichte des TuS Sennelager einen festen Platz haben. Am 26. Juli kam das Team Hämmerling um 22.48 Uhr als Debütant der 1. Tennis-Point Bundesliga der Herren mit einem 5:1 gegen den Mitaufsteiger Blau-Weiß Aachen zum ersten Erfolg in dieser neuen Liga. Und warum in Vaals? Mehrere Regenunterbrechungen verzögerten tagsüber den gesamten Ablauf der Begegnung bei Blau-Weiß Aachen und so mussten letztlich die zweiten Sätzen in den beiden Doppelbegegnungen im benachbarten Niederlande zu Ende gespielt werden.

Beim Standortwechsel hatte das französische Sennelager-Duo Arthur Rinderknech/Manuel Guinard mit 6:3 den ersten Satz gewonnen, lag dann aber 1:3 zurück. Auch das zweite Hämmerling-Gespann Jozef Kovalik/Jan Zielinski hatte im Tiebreak mit 7:6(5) den ersten Satz gewonnen. Zwar gaben die Franzosen den zweiten Durchgang gegen de Bakker/Gigounon ab, doch im vierten Champions Tiebreak des Tages – drei davon buchten siegreich die Ostwestfalen – war ihr 6:3, 3:6, 10:8 Erfolg der vierte Punktegewinn und damit das Duell zu Gunsten der Paderborn entschieden. Wenige Minuten danach war dann auch Kovalik/Zielinski am Ziel. Sie sorgten mit ihrem Zweisatzsieg für einen phantastischen Erfolg und erstmals in dieser Saison steht Team Hämmerling TuS Sennelager mit 3:7 Punkten auf dem achten und einem Nichtabstiegsplatz in der Tabelle.

„Das wäre geschafft“, so TuS-Teamchef Marc Renner, „jetzt können wir ein wenig entspannter die nächsten Aufgaben angehen. Es fühlt sich großartig an, aber alle sind ganz schön platt.“ Während unisono alle >Hämmerlinger< das breite Strahlen im Gesicht hatten, freute sich Arthur Rinderknecht noch einen Deut mehr. Zum einen beging er am vergangenen Montag seinen 24. Geburtstag und die Mannschaft hat ihn am Freitag beim Frühstück mit einem Geschenk überrascht, was ihn wiederum noch mehr motivierte und er hat sich nun eine makellose 4:0- Bilanz erspielt. Er ist zweifelsohne der Motivator und sorgt mit seinen Siegen für die nötigen Glücksmomente im Team. Respekt, Monsieur Rinderknech!

Dagegen erwischte an diesem fünften Spieltag Sennelagers nächster Gegner fläsh TC Weinheim einen rabenschwarzen Tag. Sie kassierten beim derzeitigen Tabellenzweiten BW Timberland Finance Krefeld mit 1:5 eine deutliche Niederlage, die bereits nach den Einzeln mit 0:4 feststand. Überraschenderweise konnte das Doppel Moritz Baumann/Jonas Lütjen gegen die beiden italienischen Spitzenspieler Stefano Travaglia/Alessandro Giannessi in zwei Sätzen gewinnen und so den Ehrenpunkt für die Kurpfälzer buchen. Ansonsten gab es Einzelniederlagen für Andrea Arnaboldi (ATP 218/Italien), Luca Vanni (ATP 246/Italien), Sadio Doumbia (ATP 375/Frankreich) und für den 30-jährigen Deutschen Frank Wintermantel. Ob am Sonntag im Heimspiel gegen Team Hämmerling TuS Sennelager auf Seiten der Weinheimer personell aufgerüstet wird, ist nicht bekannt. Aber auszugehen ist davon, zumal der Gastgeber nach der Niederlage vom Freitag auch nur ein 3:7-Punktekonto hat und auf einem Abstiegsplatz abgerutscht ist.

Keinen geregelten Ablauf kam in der ersten Einzelrunde zustande, denn Regen und Gewitter sorgten für zwei längere Unterbrechungen. Sie betrafen vor allem die Partien zwischen Germaine Gigounon und Alexey Vatutin bzw. Yannik Reuter und Manuel Guinard. Möglicherweise brachten diese Spielpausen auch die Konzentration des 26-jährigen Vatutin (ATP 201) aus dem Rhythmus, denn eigentlich stellte ihn sein vier Jahre älterer belgischer Kontrahent Gigounon vor keine allzu große Herausforderungen. In beiden Sätzen war stets eine 4:0-Führung möglich, doch im „Spiel der verpassten Chancen“ (so Teamchef Marc Renner) machte der in Barcelona lebende Russe eine Reihe leichter Fehler. Irgendwie fand er aber doch noch zum jeweiligen Satzende zu seiner spielerischen Linie zurück und mit einem 6:4, 7:5 Sieg erspielten sich die Paderborner die 1:0 Matchführung im Duell der Kellerkinder.

Wesentlich länger dauerte die Auseinandersetzung der an Nummer vier gesetzten Akteure, Yannik Reuter gegen Manuel Guinard (ATP 339), zumal sich beide in der Spielanlage sehr ähneln. Lange und flache Ballwechsel von der Grundlinie gespielt, die Plätze waren zudem auf Grund des Regens relativ weich, ließen keinen Netzangriffe zu und so wurde dieses Duell ein Nervenspiel. Es war demzufolge auch nicht verwunderlich, dass nach dem Satzgewinn des 23- jährigen Guinard, es im zweiten Durchgang zum Satzausgleich kam. So ging es in den Champions Tiebreak und in diesem hielt der fünf Jahre ältere Belgier Reuter, der vor Jahren zu den besten 200 der Welt zu zählen war, recht ordentlich mit. Doch es reichte nicht: der 7:6(4), 2:6, 10:7 Dreisatzsieg des erstmals eingesetzten Franzosen sorgte beim ostwestfälischen Liganeuling für eine 2:0-Führung. Dieses bis dato für das Team Hämmerling TuS Sennelager unbekannte und erstmals erlebte Zwischenresultat sollte möglichweise durch ihre Nummer eins, Jozef Kovalik (ATP 186), gegen Thiemo de Bakker (ATP 338) ausgebaut werden.

Allerdings weiß man den 30-jährigen Niederländer nie so richtig einzuschätzen. Die ehemalige Nummer 40 der Weltrangliste kann großes Tennis spielen und in einem Match auch völlig daneben liegen. So begann die Aachener Nummer eins dann auch mal wieder recht spielstark und mit seiner dominierenden Spielweise gewann er den ersten Satz. Allerdings wurde Sennelagers 26-jähriger Slowake mit zunehmender Spieldauer besser und gestaltete den zweiten Satz siegreich für sich. Er war demzufolge auf dem besten Weg sein Team mit 3:0 nach vorne zu bringen, denn eine 7:4 Führung im Champions Tiebreak ließ diese Hoffnung aufkommen. Doch in dieser Phase servierte der aus Den Haag stammende niederländische Davis-Cup-Spieler fast fehlerfrei und sorgte mit einem 6:3, 3:6, 10:8 Sieg für den Anschlusspunkt.

Gottlob hat aber das Renner-Team einen Arthur Rinderknech (ATP 356) in seinen Reihen, der gegen den erstmals aufgebotenen belgischen Aachener Clement Geens souverän das Duell begann. Der 6:2-Satzgewinn stellte auch die Überlegenheit in Zahlen dar, doch die Partie kippte zu Gunsten des 23-Jährigen. Der aus der berühmten Stadt Waterloo stammende Tennisprofi wusste nun seine Breakchancen zu nutzen und der 24-jährige Franzose hatte mit 3:6 den Ausgleich hinzunehmen. Doch dies beeindruckte den sympathischen Sennelager Profi keineswegs und sein glatter Erfolg im Champions Tiebreak brachte ihm mit 6:2, 3:6, 10:4 seinen dritten Sieg im dritten Einsatz ein und ließ beim 3:1-Zwischenresultat zarte Hoffnungen auf den ersten Saisonsieg in der 1. Tennis-Point-Bundesliga aufkommen. „Die haben aber starke Doppel“, argwöhnte dagegen Marc Renner, was letztlich auch stimmte, aber seine Formationen waren an diesem späten Freitagabend einfach besser.

Foto: © Agentur Klick

a-ha play hunting high and low live!

a-ha

Köln. a-ha haben sich selbst immer gerne vor Herausforderungen gestellt. 2018 bewiesen sie während ihrer MTV Unplugged Tour, dass ihre Songs auch in einem ganz anderen Rahmen perfekt funktionieren und neue Ebenen erreichen können. Nun haben Magne Furuholmen, Morten Harket und Pål Waaktaar-Savoy angekündigt, dass sie mit ihrer Herbsttour im Oktober und November 2019 einmal mehr Neues wagen möchten: Ein Konzert im legendären „An evening with…“ Format, bestehend aus zwei sehr unterschiedlichen Teilen mit einer Pause. Im ersten Teil des Konzertes werden a-ha neue und alte, bekannte und weniger bekannte Songs und Hits spielen. Nach der Pause werden sie dann die zehn Songs ihres kompletten 1985er Debüt-Albums Hunting High And Low in der Reihenfolge des Originalalbums spielen!

Bislang spielten a-ha nur zwei Mal das komplette Hunting High And Low Album: Im Oktober 2010 im Osloer Konserthus und in der Londoner Royal Albert Hall, nicht nur für die Fans zwei ganz besondere Konzerte. Endlich haben auch Fans von Frankreich bis Polen und Deutschland bis Schottland die einzigartige Gelegenheit a-ha mit ihrem Debütalbum zu erleben, neu interpretiert – aber doch immer treu dem einmaligen Spirit des Originals. Denn alles zusammen sind die zehn Songs von Hunting High And Low weit mehr als nur ein Debütalbum. “Take On Me”, “Train Of Thought”, “Hunting High And Low”, “The Blue Sky”, “Living A Boy’s Adventure Tale”, “The Sun Always Shines On T.V.”, “And You Tell Me”, “Love Is Reason”, “Dream Myself Alive” und “Here I Stand And Face The Rain” sind zehn Songs, die ganz das Herz und die Seele von a-ha einfingen. Und die Herzen und Seelen ihrer Fans weltweit! Tickets für die Konzerte ab Mittwoch, 07.11., 10:00 Uhr im exklusiven Presale unter www.eventim.de, der reguläre Vorverkauf beginnt am Freitag, 09.11., 10:00 Uhr an allen autorisierten Vorverkaufsstellen.

„Hunting High And Low live zu spielen, war das ein tolles Erlebnis auch für uns,” erinnert sich Pål an die Konzerte 2010 und erklärt, wie er selbst, Magne und Morten sich jetzt fühlen. „Es gibt keinen Song auf dem Album, auf den wir uns nicht freuen, ihn live zu spielen. Wir haben damals von jedem Song verschiedene Versionen gehabt, bevor wir die Songs schließlich aufgenommen haben. Alle Versionen hatten tolle Bruchstücke und coole Ideen und wir freuen uns schon jetzt darauf, diese in die neue Show mit einzubauen.” „Als wir Hunting High And Low aufnahmen, hat das viel für uns vorherbestimmt und es war eine aufregende Zeit für unsere Karriere und unsere Zusammenarbeit,” betont auch Magne. „Diese Stücke nun wieder neu zu bearbeiten – mehr als 30 Jahre später – ist auf jeden Fall mehr eine Inspiration als eine Pflichtübung. Ich muss meine alten Synths aber wohl ein bisschen abstauben…” grinst er.

„Mit der Songauswahl und dem vorgegebenen Set mit der festen Reihenfolge des Originalalbums wird diese Show etwas völlig neues werden, anders als alles, was wir bisher gemacht haben,” ergänzt Pål, und sagt, dass a-ha mit dieser Tour auch „die Stimmung und die Gedanken in die Zeit zurückbringen wollen, als Hunting High And Low entstand. Für uns war das eine Zeit, in der wir alle in demselben kleinen Apartment in London hausten und 24 Stunden 7 Tage die Woche an den Songs gearbeitet haben. Bis zu dem Moment, als das Album endlich erschien, war es eine lange, zeitweise auch harte Reise. Wir haben alle drei unser Herzblut in das Album fließen lassen, denn es hätte unsere einzige Chance bleiben können.”

Die Tour wird ziemlich genau auf den Tag das 35-jährige Jubiläum der Veröffentlichung der Originalversion von “Take On Me” feiern – sie erschien am 19. Oktober 1984 in England und verkaufte zunächst nur 300 Stück! Die re-recorded Version erschien dann im April 1985 erneut und mit etwas mehr Erfolg, steigerte sich mit seiner Veröffentlichung im Mai in Amerika, wo es von dem legendären Video begleitet wurde, schließlich zu einem riesen Hit. Im September desselben Jahres wurde der Song dann auch in England nochmals neu veröffentlicht und brachte nun auch dort den lang ersehnten Erfolg. Das Hunting High And Low Album erschien dann im Juni 1985 in Amerika und im Oktober 1985 in England.

Bis dahin war es ein langer Weg – zwei Jahre zuvor hatten die drei Mitglieder von a-ha noch in einem Sommerhaus von Pål’s Familie in Nærsnes, in der Nähe von Oslo, Demos auf einem four-track reel-to-reel Kassettenrekorder aufgenommen! Pål erzählt, dass a-ha‘s Weg zu Hunting High And Low in der Tat voller Irrungen und Wendungen war, außer dem eigenen Glauben an sich selbst gab es nie die sichere Aussicht auf Erfolg. Wenn das Label ihnen nicht erlaubt hätte, eine neue Version von “Take On Me” aufzunehmen und diese dann auch zu veröffentlichen, wäre es damals vermutlich für a-ha vorbei gewesen – nichts war in trockenen Tüchern.

Selbst als “Take On Me” zum großen Hit avancierte, hätte keiner geahnt, dass diese Band sich einmal zu einer der am stärksten etablierten und geliebten Bands der Welt entwickeln würde. Aber a-ha ließ nicht locker, dachte immer neu und letztendlich verhalf ihnen auch ihr Selbstvertrauen dazu, dass es nicht bei der einmaligen Chance blieb. Und als alles endlich soweit war und sie alles hatten, was sie für ihr Debütalbum brauchten, wussten sie, dass dies zehn perfekte Songperlen waren, die genau einfingen, was a-ha ausmacht – und dies auch bis zum heutigen Tage immer noch tun. Zehn Songs, die sehnsuchtsvolle Melodien und Drama vereinen, die eine Direktheit mit einer Intimität verbinden, wie es wohl nur wenige Bands können.

Wenn a-ha Hunting High And Low 2019 live spielen werden, so wird dies mehr sein, als nur zehn beliebte Songs zu spielen. Es wird auch darum gehen, was sie damals nach London führte: die Erkenntnis, niemals still zu stehen. “Take On Me” und Hunting High And Low sind immer noch so lebendig wie zu dem Moment, als sie aufgenommen und veröffentlicht wurden. Bei den Konzerten im Oktober und November 2019 kann jeder erleben, wie sehr und warum.

a-ha
play hunting high and low live

12.11.2019 Mannheim, SAP Arena
13.11.2019 Leipzig, Arena
15.11.2019 Oberhausen, König Pilsener Arena
16.11.2019 Bremen, ÖVB Arena

Tickets ab 07.11., 10:00 Uhr im exklusiven Presale.
Weitere Informationen unter www.a-ha.com sowie www.prknet.de

Foto: Stian Andersen / Retouch by: Wetouch Imagework

Team Hämmerling TuS Sennelager kommt zum ersten Punktgewinn

Tennisspieler
Erstmals hatte der Aufsteiger Team Hämmerling TuS Sennelager zwei Siegertypen dabei. Jozef Kovalik setzte sich als Nummer eins ebenso souverän in zwei Sätzen gegen seinen Krefelder Kontrahenten Simone Bolelli durch.

Paderborn. An den ersten drei Spieltagen in der 1. Tennis-Point-Bundesliga gab es für den Liga-Neuling Team Hämmerling TuS Sennelager immer wieder Lob für die gezeigten sportlichen Leistungen, doch dafür gab es keine Punkte. Es war für die Paderborner immer eine gewisse Genugtuung, dass man auf dem richtigen Weg in der neuen sportlichen Liga sei, doch unterm Strich standen drei Niederlagen und mit 0:6 Punkten das Tabellenende. Diese zuvor gesagten tröstenden Worte wurden an diesem Sonntag, dem vierten Spieltag (21. Juli), nach dem letzten Matchball belohnt. Zu Gast auf der Anlage des Paderborner TC Blau-Rot waren nicht nur die aufgestiegenen Erstliga-Fußballer des SC Paderborn, Leo Zingerle, Uwe Hünemeier, Christian Strohdieck und der SC-Vizepräsident sowie der stellvertretende Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Carsten Linnemann, sondern als sportliche Herausforderung der ungeschlagene Tabellenvierte BW Timberland Finance Krefeld.

Die Gäste vom Niederrhein hatten sich zweifelsohne mehr versprochen, doch diesmal hatten die gastgebenden Ostwestfalen das erforderliche Quäntchen Glück zum Teilerfolg. Aber es hätte auch mehr als nur ein Teilerfolg sein können, denn statt eines 3:3 (2:2) war vor 1.050 Zuschauern durchaus auch ein Sieg möglich gewesen. Doch auf Seiten des Hämmerling Teams trauerte man dem nicht länger nach, man freue sich vielmehr über den ersten Punktgewinn. Vor allem darüber, dass man die rote Laterne an Blau-Weiß Aachen weiterreichen konnte, dem nächsten Gegner am kommenden Freitag (26. Juli). Dann treffen in der Kurstadt die beiden Aufsteiger aufeinander. „Unserer Mannschaft kann ich nur ein großes Lob aussprechen“, sagt Ralf Hämmerling (Namens- und Hauptsponsor), „denn sie haben einmal mehr gezeigt, welch spielerische Möglichkeiten sie haben. Der Punktgewinn bestätigt, dass wir durchaus den Klassenerhalt schaffen können.“ Klassenerhalt war sowieso an diesem sommerlichen Sonntag das Thema, denn in der Talkrunde mit den Paderborner Bundesliga-Fußballern stand die Frage nach ihrem Verbleib in der ersten Fußball-Bundesliga im Vordergrund. Unisono fasst der Paderborner Bundestagsabgeordnete Linnemann dies in seinem Statement so zusammen: „Wir kommen als Mannschaft und setzten auf Teamgeist. Das hat uns letztlich den Aufstieg gebracht und was gelebter Teamspirit bewirken kann, sieht man am Beispiel der Tennis-Bundesliga-Mannschaft von Ralf Hämmerling. Die haben heute das erreicht, was wir auch immer erreichen wollen: Punkte gegen vermeintlich große Gegner.“

Gegenüber den ersten personellen Überlegungen in der vergangenen Woche hatten beide Teams dann doch noch eine spielstarke Nummer eins aufbieten können, was letztlich das gesamte Mannschaftsgefüge verschoben hat. Die Hausherren traten erstmals daheim mit dem Slowaken Jozef Kovalik (ATP 184) an, auf Seiten der Seidenstädter lief topgesetzt der Italiener Simone Bolelli (ATP 216) auf. Doch dieses Spitzenduell stand erst in der zweiten Runde an. Zunächst trafen der Rumäne Dragos Dima (ATP 326) und Rogerio Dutra Silva (ATP 228) sowie der erstmals in dieser Saison für den TuS Sennelager aufschlagende Russe Ivan Gakhov (ATP 361) und Andrea Collarini (ATP 316) aufeinander. Der 27-Jährige Krefelder Profi Collarini wird in der Meldeliste als Argentinier geführt, war aber – geboren in New York – bis zu seinem 21. Lebensjahr US-Amerikaner und spielt in der Bundesliga mit einem italienischen Pass. Das alles half ihm aber nicht, denn der in Moskau geborene und in Barcelona lebende Gakhov war die spielbestimmende Persönlichkeit.

Sein Zweisatzsieg (6:4, 6:2) brachte die Hausherren in Führung, doch fast zeitgleich gewann der Brasilianer Rogerio Dutra Silva sein Duell gegen den 27-jährigen Dragos Dima zu sehen. Großartige Ballwechsel mit unglaublicher Geschwindigkeit schossen die beiden Kontrahenten von ihren Grundlinien ins gegnerische Gegenüber, was von den Zuschauern immer wieder mit Szenenapplaus belohnt wurde. Das kann der kampfstarke Rumäne durchaus als tröstende Belohnung für seine Leistung ansehen, aber das Duell holte sich mit 6:2, 6:3 der aus Sao Paulo stammende brasilianische Krefelder.

Sehenswertes Tennis gab es auch in beiden folgenden Partien und mit jedem Ballwechsel mehr wuchs das Selbstvertrauen beim Aufsteiger. Jozef Kovalik, vor einem Jahr bereits die Nummer 80 der Welt, war nach seinem Qualifikationsaus in Hamburg in die ostwestfälische Domstadt gekommen und dies zahlte sich aus. Er ließ seinem 33-jährigen italienischen Kontrahenten Simone Bolelli, war vor ein paar Jahren die Nummer acht der ATP-Doppel-Weltrangliste, wenig Möglichkeiten zur spielerischen Entfaltung, so dass der sich mit 2:6, 5:7 geschlagen geben musste. Ein völlig neues Gefühlt, Team Hämmerling TuS Sennelager führte erstmal in einem Ligaduell mit 2:1. Und man hätte den Vorsprung durchaus ausbauen können.

In der Partie der an vier gemeldeten Akteure führte Sennelagers 22-jähriger Pole Jan Zielinski, auf Grund seines derzeitigen Stipendiums in den USA ohne ATP-Ranking, zwischenzeitlich im Champions Tiebreak mit 5:2. Doch plötzlich war die Lockerheit wie weggeflogen, die Beine wollten auch nichts mehr so wie gewünscht und der 26-jährige Spanier Ricardo Ojeda Lara konnte mit seinem 6:4, 3:6, 10:6-Erfolg das 2:2 Zwischenresultat herstellen. „Schade, da war mehr drin“, sagt Teamchef Marc Renner, „aber wir haben ja noch mit unseren beiden Doppeln alle Möglichkeiten.“

Diese Aussage ist nicht als großspurig zu verstehen, denn der glatte Zweisatzsieg von Jozef Kovalik/David Pel gegen Collarini/Ojeda Lara brachte die Führung ein. Dass Simone Bolelli ein exzellenter Doppelspieler ist, bewies er in einigen kritischen Situationen. „Er spielt fast nur noch Doppel“, so Krefelds Pressesprecher Jörg Zellen, „uns deshalb brauchen wir ihn auch in solchen Situationen, wo er seine ganze Routine und Erfahrung ausspielen kann.“ Last but not least. Mit 6:3, 3:6, 10:5 stellte das Krefelder Duo Bolelli/Dutra Silva gegen Kovalik/Dima das Unentschieden sicher. Freuen konnte sich das Team Hämmerling TuS Sennelager über den Punktgewinn, bedeutet der doch zugleich, dass man sportlich in der 1. Tennis-Point Bundesliga angekommen ist!

Foto: ©Agentur Klick

Erkennung von Geräuschen mithilfe Künstlicher Intelligenz

Janek Ebbers am Schreibtisch.
Janek Ebbers, Fachgebiet Nachrichtentechnik.

Wie Computer Geräusche automatisch erkennen können, damit beschäftigt sich Janek Ebbers vom Fachgebiet Nachrichtentechnik der Universität Paderborn. Bei einem internationalen Wettbewerb hat er sich nun mit seinem wissenschaftlichen Ansatz in einem Teilnehmerfeld aus über 400 Forscherinnen und Forschern behauptet und den 5. Platz belegt.

Der Wettbewerb findet seit 2013 unter dem Namen „Detection and Classification of Acoustic Scenes and Events“ (DCASE) statt und versammelt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt, die ihre Verfahren zur automatischen Erkennung von akustischen Ereignissen vergleichen. So handelt es sich bei den akustischen Ereignissen z. B. um das Zuschlagen einer Tür, das Geräusch eines Lüfters oder etwa das Bellen eines Hundes. Die hierbei angewendeten Methoden werden auch als „Deep Learning“-Verfahren bezeichnet und stammen aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz. Bei dem Verfahren erhält ein Computer sogenannte Trainingsdaten, um innerhalb eines eigenständigen Lernprozesses irgendwann zur richtigen Lösung zu kommen, wie in diesem Fall die Identifizierung eines bestimmten Geräusches. Die besondere Herausforderung der Aufgabe bestand für Ebbers und die anderen Forscher darin, dass nur ein geringer Teil der Trainingsdaten von Menschen mit der richtigen Bezeichnung eines Geräusches versehen wurden, während die überwiegende Mehrzahl der Daten mit automatisiert erstellten und damit möglicherweise fehlerbehafteten Bezeichnungen versehen waren. Ebbers erfolgreicher Ansatz zeichnete sich durch eine geschickte Netzarchitektur sowie intelligente Methoden zur Vervielfältigung von Daten aus.

„Das ist eine herausragende Platzierung in einem internationalen Teilnehmerfeld. Sie bestätigt wieder, dass man an der Universität Paderborn nicht nur sehr gut studieren, sondern auch international konkurrenzfähig forschen kann“, freut sich Prof. Dr. Reinhold Häb-Umbach, Leiter des Fachgebiets Nachrichtentechnik. Intelligente Systeme zur automatischen Erkennung von Sprache und Geräuschen sind mittlerweile im heutigen Alltag fest verankert und finden z. B. in Produkten wie Amazon Echo Anwendung. An der Universität Paderborn setzen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit diesen Technologien auseinander. So fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) aktuell ein Projekt von Häb-Umbach, in dem es mithilfe eines von ihm entwickelten Verfahrens möglich ist, Störgeräusche sowie Halleffekte innerhalb der automatischen Spracherkennung zu minimieren.

Foto: Jörg Ullmann

Für das Bauen in Erdbebengebieten gelten besondere Vorschriften

BERLIN. Erdbeben in Italien sind regelmäßig in den Medien, Erdbeben in Deutschland seltener. Dabei bebt auch zwischen Alpen und Nordsee ab und zu der Boden, allerdings fallen die Schäden meist geringer aus als am Mittelmeer. „Trotzdem muss in einigen Gegenden Deutschlands erdbebensicher gebaut werden“, erklärt Dipl.-Ing. Stefan Hubenschmid, Sachverständiger beim Verband Privater Bauherren (VPB) und Leiter des VPB-Regionalbüros Konstanz.

Der Bodensee gehört zu den gefährdeten Regionen der Bundesrepublik. „Wir, auf der Nordseite des Sees, gehören zur Erbebenzone 2. Aber nur wenige Kilometer nördlich von uns beginnt bereits die Erbebenzone 3. Das ist die höchste Stufe in Deutschland“, erläutert der Sachverständige.

Bodensee

„Dort muss entsprechend anders geplant und konstruiert werden.“ Das ist vielen Bauherren gar nicht bewusst. Auch manche Baufirmen, zumal, wenn sie nicht aus der betroffenen Region stammen, beherrschen das erdbebensichere Bauen nicht, ihre Mitarbeiter sind nicht geschult. Entsprechende Baumängel sind die Folge. Wird die Baustelle nicht sorgfältig kontrolliert, fallen diese Mängel nicht gleich auf, sondern erst, wenn beim nächsten Beben Risse und Schäden sichtbar werden.

In Deutschland gibt es vier Erdbebenregionen – von 0 bis 3. Festgelegt wurden die Erbebenzonen anhand von wissenschaftlichen Untersuchungen. Daraus entstand die erst kürzlich aktualisierte Erdbebenzonenkarte, die beim Deutschen Geoforschungszentrum in Potsdam hinterlegt ist.

Erdbebengebiete der Zonen 2 und 3 sind die Kölner Bucht, die Schwäbische Alb und der äußerste Südwesten Baden-Württembergs zwischen Freiburg und Basel. Zur Erbebenzone 1, mit weniger heftigen Erdbeben, gehören das Voralpenland, der Streifen von Chemnitz-Plauen bis nach Halle-Leipzig sowie der gesamte Rheingraben. In den betroffenen Bereichen müssen Gebäude entsprechend erdbebensicher geplant, konstruiert und gebaut werden – anders als im übrigen Land. Für das erdbebensichere Bauen erklärt das Landesbaurecht in den betroffenen Ländern technische Regelwerke für verbindlich, aus denen sich die entsprechenden Vorgaben ergeben.

„Natürlich sind die erdbebensicheren Konstruktionen bei uns nicht so aufwändig wie in den Erdbebengebieten Japans, aber auch hier müssen Bauwerke Verformungen und rdstö e aufnehmen und ausgleichen können“, erläutert Stefan Hubenschmid. „Grundbedingung für ein günstiges Schwingungsverhalten ist die Regelmä igkeit des Bauwerkes. Das Bauwerk sollte sowohl im Grundriss als auch im Aufriss regelmä ig sein.“ Die xperten erreichen das, indem sie zum Beispiel kompakte Grundrissformen wählen, tragende Wände übereinander anordnen und ausreichende aussteifende Bauteile ohne Unterbrechung von der Gründung bis zur obersten Decke durchziehen. Auch alle Stützen und Wände eines Geschosses müssen durch steife und tragfähige Deckenkonstruktionen in horizontaler Richtung gekoppelt sein. Ecken und Nischen, die eine kompakte Bauform auflockern und deshalb bei Bauherren beliebt sind, müssen beim erdbebensicheren Bauen auf ein Minimum beschränkt werden.

Warum kann dennoch einiges schief gehen beim Planen in Erbebengebieten? „ in Klassier ist die Wahl des falschen Statikers“, erklärt Stefan Hubenschmid. „Das passiert schnell: Jemand beauftragt einen befreundeten Statiker aus einem anderen Bundesland und dieser kennt die Problematik nicht. Oder alles wird zwar richtig geplant, aber dann nehmen die Maurer die falschen Steine.“ Auch das kann passieren, etwa wenn die richtigen Materialien kurzfristig nicht lieferbar sind und die Firma ohne Rücksprache andere nimmt. Damit das alles nicht passiert, rät Stefan Hubenschmid: „Bauherren sollten heimische Planer und Firmen beauftragen, die die Erdbebenproblematik vor Ort kennen. Und sie sollten sowohl die Planung als auch die laufende Baustelle regelmäßig von einem unabhängigen Sachverständigen ihrer Wahl begutachten lassen.“ Das neue Bauvertragsrecht hilft dabei: Wer sich ohne eigenen Architekten seinen Neubau von einem Schlüsselfertigbauunternehmer herstellen lässt, hat einen gesetzlichen Anspruch auf die rechtzeitige Herausgabe unter anderem der entsprechenden statischen Planungsunterlagen! „Nur so werden Probleme rechtzeitig erkannt und Mängel verhindert.“

Foto: KRUNICmedia

Bastian Schweinsteiger und Ana Schweinsteiger-Ivanović sind neue Markenbotschafter

Selfy Bastian und Ana in der Stadt
Bastian Schweinsteiger und Ana Schweinsteiger-Ivanović sind die neuen Botschafter der Marke BRAX FEEL GOOD.

Mit Bastian Schweinsteiger und Ana Schweinsteiger-Ivanović schlägt das Herforder Modeunternehmen BRAX neue Wege ein: Die beiden international bekannten Spitzensportler werden die Gesichter der Marke BRAX FEEL GOOD.

Bastian Schweinsteiger (34) ist seit 2017 Spieler von Chicago Fire und ehemaliger Spieler von Manchester United, FC Bayern München sowie ehemaliger Kapitän der deutschen Fußballnationalmannschaft und das Gesicht der Weltmeisterschaft 2014. Ana Schweinsteiger-Ivanović (31) ist ehemalige Nummer 1 der Tennis-Weltrangliste und eine national und international bekannte Tennisspielerin. Neben ihren herausragenden sportlichen Erfolgen erstrahlt das seit 2016 verheiratete Paar auch in der internationalen Medienlandschaft: So erhielt Bastian Schweinsteiger 2018 den „GQ Award – Man Of The Year“ und war im Februar 2019 der erste Mann auf dem Titel der deutschen Vogue. Ana Schweinsteiger-Ivanović wurde mehrfach durch internationale Medien zur bestaussehenden Tennisspielerin gewählt.

„Ana und Bastian sprühen vor Energie und Lebensfreude und sind damit die perfekten Botschafter der BRAX Markenwerte smart, stilsicher und leidenschaftlich. Mit ihnen wird es uns gelingen, national und international neue Zielgruppen emotional anzusprechen. Besonders wichtig ist es uns, mit ihnen Frauen und Männer gleichermaßen für BRAX zu begeistern“, so Marc Freyberg, Geschäftsleiter Marketing & E-Commerce / Unternehmenssprecher bei BRAX.

Die Popularität von Ana Schweinsteiger-Ivanović und Bastian Schweinsteiger wird für einen aufmerksamkeitsstarken digitalen und analogen Kommunikationsansatz genutzt. „Durch authentisches Storytelling werden wir Präsenz auf allen Kanälen schaffen – von viralen Spots, Digital Branding, Print, Social Media, Events bis zum Point-of-Sale“, so Marc Freyberg. Innerhalb der zunächst auf drei Jahre ausgelegten Partnerschaft werden die neuen Gesichter des Premium Casual Labels auch eine Kapselkollektion designen, die ihre Handschrift trägt. Am Point-of-Sale wird die Zusammenarbeit ab Frühjahr 2020 sichtbar werden.

„Mode macht uns große Freude und bedeutet Vielseitigkeit. Wir freuen uns darauf mit BRAX FEEL GOOD unsere Passion teilen zu können“, sagen Ana Schweinsteiger-Ivanović und Bastian Schweinsteiger über die Zusammenarbeit.

Foto: Bastian Schweinsteiger und Ana Schweinsteiger-Ivanović