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Team Hämmerling TuS Sennelager kommt zum ersten Punktgewinn

Tennisspieler
Erstmals hatte der Aufsteiger Team Hämmerling TuS Sennelager zwei Siegertypen dabei. Jozef Kovalik setzte sich als Nummer eins ebenso souverän in zwei Sätzen gegen seinen Krefelder Kontrahenten Simone Bolelli durch.

Paderborn. An den ersten drei Spieltagen in der 1. Tennis-Point-Bundesliga gab es für den Liga-Neuling Team Hämmerling TuS Sennelager immer wieder Lob für die gezeigten sportlichen Leistungen, doch dafür gab es keine Punkte. Es war für die Paderborner immer eine gewisse Genugtuung, dass man auf dem richtigen Weg in der neuen sportlichen Liga sei, doch unterm Strich standen drei Niederlagen und mit 0:6 Punkten das Tabellenende. Diese zuvor gesagten tröstenden Worte wurden an diesem Sonntag, dem vierten Spieltag (21. Juli), nach dem letzten Matchball belohnt. Zu Gast auf der Anlage des Paderborner TC Blau-Rot waren nicht nur die aufgestiegenen Erstliga-Fußballer des SC Paderborn, Leo Zingerle, Uwe Hünemeier, Christian Strohdieck und der SC-Vizepräsident sowie der stellvertretende Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Carsten Linnemann, sondern als sportliche Herausforderung der ungeschlagene Tabellenvierte BW Timberland Finance Krefeld.

Die Gäste vom Niederrhein hatten sich zweifelsohne mehr versprochen, doch diesmal hatten die gastgebenden Ostwestfalen das erforderliche Quäntchen Glück zum Teilerfolg. Aber es hätte auch mehr als nur ein Teilerfolg sein können, denn statt eines 3:3 (2:2) war vor 1.050 Zuschauern durchaus auch ein Sieg möglich gewesen. Doch auf Seiten des Hämmerling Teams trauerte man dem nicht länger nach, man freue sich vielmehr über den ersten Punktgewinn. Vor allem darüber, dass man die rote Laterne an Blau-Weiß Aachen weiterreichen konnte, dem nächsten Gegner am kommenden Freitag (26. Juli). Dann treffen in der Kurstadt die beiden Aufsteiger aufeinander. „Unserer Mannschaft kann ich nur ein großes Lob aussprechen“, sagt Ralf Hämmerling (Namens- und Hauptsponsor), „denn sie haben einmal mehr gezeigt, welch spielerische Möglichkeiten sie haben. Der Punktgewinn bestätigt, dass wir durchaus den Klassenerhalt schaffen können.“ Klassenerhalt war sowieso an diesem sommerlichen Sonntag das Thema, denn in der Talkrunde mit den Paderborner Bundesliga-Fußballern stand die Frage nach ihrem Verbleib in der ersten Fußball-Bundesliga im Vordergrund. Unisono fasst der Paderborner Bundestagsabgeordnete Linnemann dies in seinem Statement so zusammen: „Wir kommen als Mannschaft und setzten auf Teamgeist. Das hat uns letztlich den Aufstieg gebracht und was gelebter Teamspirit bewirken kann, sieht man am Beispiel der Tennis-Bundesliga-Mannschaft von Ralf Hämmerling. Die haben heute das erreicht, was wir auch immer erreichen wollen: Punkte gegen vermeintlich große Gegner.“

Gegenüber den ersten personellen Überlegungen in der vergangenen Woche hatten beide Teams dann doch noch eine spielstarke Nummer eins aufbieten können, was letztlich das gesamte Mannschaftsgefüge verschoben hat. Die Hausherren traten erstmals daheim mit dem Slowaken Jozef Kovalik (ATP 184) an, auf Seiten der Seidenstädter lief topgesetzt der Italiener Simone Bolelli (ATP 216) auf. Doch dieses Spitzenduell stand erst in der zweiten Runde an. Zunächst trafen der Rumäne Dragos Dima (ATP 326) und Rogerio Dutra Silva (ATP 228) sowie der erstmals in dieser Saison für den TuS Sennelager aufschlagende Russe Ivan Gakhov (ATP 361) und Andrea Collarini (ATP 316) aufeinander. Der 27-Jährige Krefelder Profi Collarini wird in der Meldeliste als Argentinier geführt, war aber – geboren in New York – bis zu seinem 21. Lebensjahr US-Amerikaner und spielt in der Bundesliga mit einem italienischen Pass. Das alles half ihm aber nicht, denn der in Moskau geborene und in Barcelona lebende Gakhov war die spielbestimmende Persönlichkeit.

Sein Zweisatzsieg (6:4, 6:2) brachte die Hausherren in Führung, doch fast zeitgleich gewann der Brasilianer Rogerio Dutra Silva sein Duell gegen den 27-jährigen Dragos Dima zu sehen. Großartige Ballwechsel mit unglaublicher Geschwindigkeit schossen die beiden Kontrahenten von ihren Grundlinien ins gegnerische Gegenüber, was von den Zuschauern immer wieder mit Szenenapplaus belohnt wurde. Das kann der kampfstarke Rumäne durchaus als tröstende Belohnung für seine Leistung ansehen, aber das Duell holte sich mit 6:2, 6:3 der aus Sao Paulo stammende brasilianische Krefelder.

Sehenswertes Tennis gab es auch in beiden folgenden Partien und mit jedem Ballwechsel mehr wuchs das Selbstvertrauen beim Aufsteiger. Jozef Kovalik, vor einem Jahr bereits die Nummer 80 der Welt, war nach seinem Qualifikationsaus in Hamburg in die ostwestfälische Domstadt gekommen und dies zahlte sich aus. Er ließ seinem 33-jährigen italienischen Kontrahenten Simone Bolelli, war vor ein paar Jahren die Nummer acht der ATP-Doppel-Weltrangliste, wenig Möglichkeiten zur spielerischen Entfaltung, so dass der sich mit 2:6, 5:7 geschlagen geben musste. Ein völlig neues Gefühlt, Team Hämmerling TuS Sennelager führte erstmal in einem Ligaduell mit 2:1. Und man hätte den Vorsprung durchaus ausbauen können.

In der Partie der an vier gemeldeten Akteure führte Sennelagers 22-jähriger Pole Jan Zielinski, auf Grund seines derzeitigen Stipendiums in den USA ohne ATP-Ranking, zwischenzeitlich im Champions Tiebreak mit 5:2. Doch plötzlich war die Lockerheit wie weggeflogen, die Beine wollten auch nichts mehr so wie gewünscht und der 26-jährige Spanier Ricardo Ojeda Lara konnte mit seinem 6:4, 3:6, 10:6-Erfolg das 2:2 Zwischenresultat herstellen. „Schade, da war mehr drin“, sagt Teamchef Marc Renner, „aber wir haben ja noch mit unseren beiden Doppeln alle Möglichkeiten.“

Diese Aussage ist nicht als großspurig zu verstehen, denn der glatte Zweisatzsieg von Jozef Kovalik/David Pel gegen Collarini/Ojeda Lara brachte die Führung ein. Dass Simone Bolelli ein exzellenter Doppelspieler ist, bewies er in einigen kritischen Situationen. „Er spielt fast nur noch Doppel“, so Krefelds Pressesprecher Jörg Zellen, „uns deshalb brauchen wir ihn auch in solchen Situationen, wo er seine ganze Routine und Erfahrung ausspielen kann.“ Last but not least. Mit 6:3, 3:6, 10:5 stellte das Krefelder Duo Bolelli/Dutra Silva gegen Kovalik/Dima das Unentschieden sicher. Freuen konnte sich das Team Hämmerling TuS Sennelager über den Punktgewinn, bedeutet der doch zugleich, dass man sportlich in der 1. Tennis-Point Bundesliga angekommen ist!

Foto: ©Agentur Klick

Erkennung von Geräuschen mithilfe Künstlicher Intelligenz

Janek Ebbers am Schreibtisch.
Janek Ebbers, Fachgebiet Nachrichtentechnik.

Wie Computer Geräusche automatisch erkennen können, damit beschäftigt sich Janek Ebbers vom Fachgebiet Nachrichtentechnik der Universität Paderborn. Bei einem internationalen Wettbewerb hat er sich nun mit seinem wissenschaftlichen Ansatz in einem Teilnehmerfeld aus über 400 Forscherinnen und Forschern behauptet und den 5. Platz belegt.

Der Wettbewerb findet seit 2013 unter dem Namen „Detection and Classification of Acoustic Scenes and Events“ (DCASE) statt und versammelt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt, die ihre Verfahren zur automatischen Erkennung von akustischen Ereignissen vergleichen. So handelt es sich bei den akustischen Ereignissen z. B. um das Zuschlagen einer Tür, das Geräusch eines Lüfters oder etwa das Bellen eines Hundes. Die hierbei angewendeten Methoden werden auch als „Deep Learning“-Verfahren bezeichnet und stammen aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz. Bei dem Verfahren erhält ein Computer sogenannte Trainingsdaten, um innerhalb eines eigenständigen Lernprozesses irgendwann zur richtigen Lösung zu kommen, wie in diesem Fall die Identifizierung eines bestimmten Geräusches. Die besondere Herausforderung der Aufgabe bestand für Ebbers und die anderen Forscher darin, dass nur ein geringer Teil der Trainingsdaten von Menschen mit der richtigen Bezeichnung eines Geräusches versehen wurden, während die überwiegende Mehrzahl der Daten mit automatisiert erstellten und damit möglicherweise fehlerbehafteten Bezeichnungen versehen waren. Ebbers erfolgreicher Ansatz zeichnete sich durch eine geschickte Netzarchitektur sowie intelligente Methoden zur Vervielfältigung von Daten aus.

„Das ist eine herausragende Platzierung in einem internationalen Teilnehmerfeld. Sie bestätigt wieder, dass man an der Universität Paderborn nicht nur sehr gut studieren, sondern auch international konkurrenzfähig forschen kann“, freut sich Prof. Dr. Reinhold Häb-Umbach, Leiter des Fachgebiets Nachrichtentechnik. Intelligente Systeme zur automatischen Erkennung von Sprache und Geräuschen sind mittlerweile im heutigen Alltag fest verankert und finden z. B. in Produkten wie Amazon Echo Anwendung. An der Universität Paderborn setzen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit diesen Technologien auseinander. So fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) aktuell ein Projekt von Häb-Umbach, in dem es mithilfe eines von ihm entwickelten Verfahrens möglich ist, Störgeräusche sowie Halleffekte innerhalb der automatischen Spracherkennung zu minimieren.

Foto: Jörg Ullmann

Für das Bauen in Erdbebengebieten gelten besondere Vorschriften

BERLIN. Erdbeben in Italien sind regelmäßig in den Medien, Erdbeben in Deutschland seltener. Dabei bebt auch zwischen Alpen und Nordsee ab und zu der Boden, allerdings fallen die Schäden meist geringer aus als am Mittelmeer. „Trotzdem muss in einigen Gegenden Deutschlands erdbebensicher gebaut werden“, erklärt Dipl.-Ing. Stefan Hubenschmid, Sachverständiger beim Verband Privater Bauherren (VPB) und Leiter des VPB-Regionalbüros Konstanz.

Der Bodensee gehört zu den gefährdeten Regionen der Bundesrepublik. „Wir, auf der Nordseite des Sees, gehören zur Erbebenzone 2. Aber nur wenige Kilometer nördlich von uns beginnt bereits die Erbebenzone 3. Das ist die höchste Stufe in Deutschland“, erläutert der Sachverständige.

Bodensee

„Dort muss entsprechend anders geplant und konstruiert werden.“ Das ist vielen Bauherren gar nicht bewusst. Auch manche Baufirmen, zumal, wenn sie nicht aus der betroffenen Region stammen, beherrschen das erdbebensichere Bauen nicht, ihre Mitarbeiter sind nicht geschult. Entsprechende Baumängel sind die Folge. Wird die Baustelle nicht sorgfältig kontrolliert, fallen diese Mängel nicht gleich auf, sondern erst, wenn beim nächsten Beben Risse und Schäden sichtbar werden.

In Deutschland gibt es vier Erdbebenregionen – von 0 bis 3. Festgelegt wurden die Erbebenzonen anhand von wissenschaftlichen Untersuchungen. Daraus entstand die erst kürzlich aktualisierte Erdbebenzonenkarte, die beim Deutschen Geoforschungszentrum in Potsdam hinterlegt ist.

Erdbebengebiete der Zonen 2 und 3 sind die Kölner Bucht, die Schwäbische Alb und der äußerste Südwesten Baden-Württembergs zwischen Freiburg und Basel. Zur Erbebenzone 1, mit weniger heftigen Erdbeben, gehören das Voralpenland, der Streifen von Chemnitz-Plauen bis nach Halle-Leipzig sowie der gesamte Rheingraben. In den betroffenen Bereichen müssen Gebäude entsprechend erdbebensicher geplant, konstruiert und gebaut werden – anders als im übrigen Land. Für das erdbebensichere Bauen erklärt das Landesbaurecht in den betroffenen Ländern technische Regelwerke für verbindlich, aus denen sich die entsprechenden Vorgaben ergeben.

„Natürlich sind die erdbebensicheren Konstruktionen bei uns nicht so aufwändig wie in den Erdbebengebieten Japans, aber auch hier müssen Bauwerke Verformungen und rdstö e aufnehmen und ausgleichen können“, erläutert Stefan Hubenschmid. „Grundbedingung für ein günstiges Schwingungsverhalten ist die Regelmä igkeit des Bauwerkes. Das Bauwerk sollte sowohl im Grundriss als auch im Aufriss regelmä ig sein.“ Die xperten erreichen das, indem sie zum Beispiel kompakte Grundrissformen wählen, tragende Wände übereinander anordnen und ausreichende aussteifende Bauteile ohne Unterbrechung von der Gründung bis zur obersten Decke durchziehen. Auch alle Stützen und Wände eines Geschosses müssen durch steife und tragfähige Deckenkonstruktionen in horizontaler Richtung gekoppelt sein. Ecken und Nischen, die eine kompakte Bauform auflockern und deshalb bei Bauherren beliebt sind, müssen beim erdbebensicheren Bauen auf ein Minimum beschränkt werden.

Warum kann dennoch einiges schief gehen beim Planen in Erbebengebieten? „ in Klassier ist die Wahl des falschen Statikers“, erklärt Stefan Hubenschmid. „Das passiert schnell: Jemand beauftragt einen befreundeten Statiker aus einem anderen Bundesland und dieser kennt die Problematik nicht. Oder alles wird zwar richtig geplant, aber dann nehmen die Maurer die falschen Steine.“ Auch das kann passieren, etwa wenn die richtigen Materialien kurzfristig nicht lieferbar sind und die Firma ohne Rücksprache andere nimmt. Damit das alles nicht passiert, rät Stefan Hubenschmid: „Bauherren sollten heimische Planer und Firmen beauftragen, die die Erdbebenproblematik vor Ort kennen. Und sie sollten sowohl die Planung als auch die laufende Baustelle regelmäßig von einem unabhängigen Sachverständigen ihrer Wahl begutachten lassen.“ Das neue Bauvertragsrecht hilft dabei: Wer sich ohne eigenen Architekten seinen Neubau von einem Schlüsselfertigbauunternehmer herstellen lässt, hat einen gesetzlichen Anspruch auf die rechtzeitige Herausgabe unter anderem der entsprechenden statischen Planungsunterlagen! „Nur so werden Probleme rechtzeitig erkannt und Mängel verhindert.“

Foto: KRUNICmedia

Bastian Schweinsteiger und Ana Schweinsteiger-Ivanović sind neue Markenbotschafter

Selfy Bastian und Ana in der Stadt
Bastian Schweinsteiger und Ana Schweinsteiger-Ivanović sind die neuen Botschafter der Marke BRAX FEEL GOOD.

Mit Bastian Schweinsteiger und Ana Schweinsteiger-Ivanović schlägt das Herforder Modeunternehmen BRAX neue Wege ein: Die beiden international bekannten Spitzensportler werden die Gesichter der Marke BRAX FEEL GOOD.

Bastian Schweinsteiger (34) ist seit 2017 Spieler von Chicago Fire und ehemaliger Spieler von Manchester United, FC Bayern München sowie ehemaliger Kapitän der deutschen Fußballnationalmannschaft und das Gesicht der Weltmeisterschaft 2014. Ana Schweinsteiger-Ivanović (31) ist ehemalige Nummer 1 der Tennis-Weltrangliste und eine national und international bekannte Tennisspielerin. Neben ihren herausragenden sportlichen Erfolgen erstrahlt das seit 2016 verheiratete Paar auch in der internationalen Medienlandschaft: So erhielt Bastian Schweinsteiger 2018 den „GQ Award – Man Of The Year“ und war im Februar 2019 der erste Mann auf dem Titel der deutschen Vogue. Ana Schweinsteiger-Ivanović wurde mehrfach durch internationale Medien zur bestaussehenden Tennisspielerin gewählt.

„Ana und Bastian sprühen vor Energie und Lebensfreude und sind damit die perfekten Botschafter der BRAX Markenwerte smart, stilsicher und leidenschaftlich. Mit ihnen wird es uns gelingen, national und international neue Zielgruppen emotional anzusprechen. Besonders wichtig ist es uns, mit ihnen Frauen und Männer gleichermaßen für BRAX zu begeistern“, so Marc Freyberg, Geschäftsleiter Marketing & E-Commerce / Unternehmenssprecher bei BRAX.

Die Popularität von Ana Schweinsteiger-Ivanović und Bastian Schweinsteiger wird für einen aufmerksamkeitsstarken digitalen und analogen Kommunikationsansatz genutzt. „Durch authentisches Storytelling werden wir Präsenz auf allen Kanälen schaffen – von viralen Spots, Digital Branding, Print, Social Media, Events bis zum Point-of-Sale“, so Marc Freyberg. Innerhalb der zunächst auf drei Jahre ausgelegten Partnerschaft werden die neuen Gesichter des Premium Casual Labels auch eine Kapselkollektion designen, die ihre Handschrift trägt. Am Point-of-Sale wird die Zusammenarbeit ab Frühjahr 2020 sichtbar werden.

„Mode macht uns große Freude und bedeutet Vielseitigkeit. Wir freuen uns darauf mit BRAX FEEL GOOD unsere Passion teilen zu können“, sagen Ana Schweinsteiger-Ivanović und Bastian Schweinsteiger über die Zusammenarbeit.

Foto: Bastian Schweinsteiger und Ana Schweinsteiger-Ivanović

Düsseldorfer Spitzenteam für Aufsteiger Hämmerling TuS Sennelager zu stark

Zwei Tennisspieler
Mit Jan Zielinski (links) und Marcin Matkowski hat das Team Hämmerling TuS Sennelager eine spielstarke Paarung, die gegen das Rochusclub-Duo aus Düsseldorf, Pablo Anduja-Alba/Henri Squire, den Ehrenpunkt für die Paderborner holten.

Paderborn. Das Team Allpresan Rochusclub Düsseldorf gehört seit 1991 ununterbrochen der 1. Tennis-Point Bundesliga der Herren an und ist zweifelsohne eine Bereicherung für die Liga. Fast immer tritt die seit >ewigen Zeiten< vom Teamchef Detlev Irmler gecoachte Mannschaft mit Spitzenleuten an. „Ich versuche immer ein spielstarkes Aufgebot zu präsentieren“, so Irmler, „was mir mehr oder weniger fast immer gelingt. Letztlich ist unser Auftreten auch eine sportliche Werbung für die Bundesliga, denn für die Profis ist ansonsten die ATP Tour das Zuhause.“ Folge dessen waren die Rheinländer schon vor dem ersten Ballwechsel beim Neuling Team Hämmerling TuS Sennelager der Favorit, denn vier Top 100-Profis und ein nationales Nachwuchstalent zeigten den nominellen Unterschied auf. „Klar haben Spieler von uns teilweise einen Unterschied von über 220 ATP-Ranglistenplätze“, sagt Ralf Hämmerling (Namens- und Hauptsponsor beim Liga-Neuling), „doch erfreulich ist, dass unsere Spieler teilweise gut mithalten können. Auch wenn wir nach dem dritten Spieltag Tabellenletzter sind, treffen wir noch auf die Mannschaften, gegen die wir punkten müssen. Schade, dass wir als Aufsteiger gleich zu Saisonbeginn gegen die Großen wie Mannheim, Gladbach und Düsseldorf anzutreten hatten.“

So gab es am gestrigen 3. Spieltag eine 1:5-Niederlage und der Rochusclub setzt sich gemeinsam mit Badwerk Gladbach HTC (6:0 Sieg gegen Aufsteiger Blau-Weiß Aachen) und BW Timberland Finance Krefeld (4:2 Auswärtserfolg beim Team Kölner THC Stadion Rot-Weiss) und je einem 5:1-Punktestand hinter dem Tabellen-Ersten und Titelverteidiger Grün-Weiss Mannheim (6:0 Punkte) an der Spitze fest. Vor knapp 1.000 Zuschauern, darunter als Talkgäste vom Basketball-Zweitligisten Uni Baskets Paderborn der US-amerikanische Coach Steven Esterkamp, Sportdirektor Uli Naechster und Präsident Christoph Schlösser, zeigten die Ostwestfalen keinerlei Respekt. Abgesehen von dem an Position vier aufgebotenem 20-jährigen Julius Hillmann, der sein Bundesligadebüt gab. „Ich war so nervös, dass ich überhaupt keinen Rhythmus finden konnte“, sagt der Münsteraner, dem noch lange nach dem Match die Enttäuschung im Gesicht abzulesen war. Er kassierte eine bittere 2:6, 0:6 Niederlage gegen den zwei Jahre jüngeren mehrfachen Deutschen Jugendmeister Henri Squire, der somit ein erfolgreiches Debüt absolvierte. Letztlich war Hillman auch nur deshalb ins Aufgebot gerutscht, weil der ursprünglich eingeplante 22-jährige Russe Ivan Gakhov (ATP 364) auf Grund von Turnierverpflichtungen nicht kommen konnte.

Eine gute Vorstellung bot der kampfstarke Dragos Dima (ATP 330) an Position zwei gegen Pablo Andujar-Alba (ATP 78). Der Rumäne hatte im zweiten Durchgang Möglichkeiten den Satz zu gewinnen, doch der elf Jahre ältere Spanier war zu clever. Er spielte das Kraftpaket immer wieder aus und holte in zwei Sätzen (6:2, 7:5) einen weiteren Punkt für die Gäste. Mittlerweile war auch das Duell zwischen dem an Position drei spielenden polnischen US-Collegeboy Jan Zieliski und dem litauischen Davis Cup-Spieler Ricardas Beranski (ATP 77) mit 6:4, 6:2 an den Rochusclub gegangen, so dass sich das Publikum nun auf der Tribüne um den Centre Court scharte. Sehenswert war hier das Spitzenduell zwischen Federico Ferreira Silva (ATP 296) und dem Argentinier Juan Ignacio Londero (ATP 60). Unglaublich lange Grundlinienduelle mit hoher Geschwindigkeit und großem Druck. Rechts und links jagten sich die Beiden hin und her, so dass die Zuschauer geradezu euphorisiert waren.

Als dann auch noch der erste Satz (6:3) zu Gunsten des 24-jährigen Portugiesen ging, wurde mit rhythmischen Klatschen geradezu eine enthusiastische Stimmung entfacht. Doch der Satz hatte Kraft gekostet, was mit 1:6 bei Ferreira zu belegen ist. Er erholte sich wieder, doch der aus Cordoba stammende Südamerikaner setzte sich im Champions-Tiebreak zu einem 3:6, 6:1, 10:6 Sieg durch. „Das ist ärgerlich“, sagt der Ex-Basketball-Profi Steven Esterkamp, „aber so ist das nun einmal im Sport. Kleinigkeiten entscheiden über Sieg und Niederlage.“ Auch wenn die Trio von Uni Baskets Paderborn letztlich keinen Sieg des Hämmerling Team zu sehen bekam, war für sie das Kommen wichtig: „Wir haben in Paderborn mit Fußball, Squash, Basketball und nun auch mit Tennis erstklassigen Sport in unserer Stadt“, sagt Sportdirektor Uli Naechster, „und da macht es Sinn, wenn wir immer wieder gemeinsam als Sportler in der Öffentlichkeit auftreten. So haben wir alle, unabhängig von der Sportart, einen Imagegewinn und können, was nicht zu unterschätzen ist, junge Menschen für den Sport begeistern.“

Begeistert waren die Paderborner anschließend vor allem von ihrem polnischen Doppel Jan Zielinski/Marcin Matkowski, wobei letzterer immerhin mit 16 ATP Tour-Titeln schon die Nummer sieben der Doppel-Weltrangliste war. Er führte seinen 16 Jahre jüngeren Landsmann zu einem 6:3, 7:6(6) Erfolg und sie erspielten sich den Ehrenpunkt. Zuvor gewannen Berankis/Rosol in zwei Sätzen gegen Ferreira Silva/Dima. „Das Ergebnis liest sich nicht nur deutlich, es ist auch deutlich“, so Detlev Irmler, „aber ich kann Sennelager nur loben, sie haben sich bestens verkauft. Auch wenn sie sich dafür nichts kaufen können, hoffe ich sportlich für sie, dass sich ihr großes Engagement noch bezahlt macht.“

Foto: ©Agentur Klick

Erdboden statt Sandkasten – Buddeln für Bienen

kinder und Erwachsene beim Schaufeln.
Christine Schwindt Erzieherin mit den Kindern Jakob, Anna, Roman und Frau Wörpel-Neh vom Imkerverein Paderborn e.V. – Netzwerk blühende Landschaften (v.l.)

Die Jüngsten setzen sich für die Kleinsten ein: In der Kita Greitelerweg nahmen die Kinder gemeinsam mit ihren Erzieherinnen die Schaufeln in die Hand. Zusammen mit Vertreterinnen des NBL Paderborn (Netzwerk Blühende Landschaft) legten sie Anfang Juni 2019 ein Beet für Insekten an.

Die Kita kontaktierte die Imkerinnen der Regionalgruppe mit der Bitte um einen Bienenbesuch. Im Verlauf des Gesprächs entwickelte sich dann die Idee, mit professioneller Unterstützung des NBL ein insektenfreundliches Beet anzulegen. So haben die Kinder viel häufiger die Gelegenheit, Insekten aller Art zu beobachten. Auch Nisthilfen wollten die Erzieherinnen gerne mit den Kindern basteln.

Schon lange wünschte sich die Regionalgruppe des NBL ein nachhaltiges Interesse der Kitas in Paderborn. Deshalb war sie überaus begeistert von der großen Motivation und dem Engagement der Erzieherinnen im Greiteler Weg. Für die Kitakinder gab es im Juni zwei schöne Aktionstage. Nach einer freundlichen Begrüßung und gelungenen Einführung im Morgenkreis wurde am ersten Aktionstag ganz fleißig im Erdboden gebuddelt, um überhaupt eine Beetfläche zu schaffen.

Die ausgewählte Ecke war zum Buddeln gut geeignet. Statt im Sand mal in der Erde zu wühlen, schien den Kindern sehr viel Freude zu bereiten. Die Erzieherinnen waren super vorbereitet und teilten die Kinder in Arbeitsgruppen auf, sodass niemand überanstrengt wurde.

Am zweiten Aktionstag stand dann das Einpflanzen auf dem Programm. Weil sie so gut duften wurden viele mediterrane Küchenkräuter gepflanzt, die auch den Bienen gut gefallen. Dazwischen pflanzten die Kinder eine bunte Mischung aus Kornblumen, Kugeldisteln, Dost und vielen weiteren Nektar- und Pollenspendern.

Um den löcherbewohnenden Arten eine Nistmöglichkeit anzubieten, haben die Erzieherinnen gemeinsam mit den Kindern Nisthilfen aus Konservendosen und Bambusröhren gebastelt. „Bei den Bambusröhren muss man nur besonders darauf achten, dass man an den Schnittstellen die Splitter abschleift. Die Wildbienen können sich sonst leicht an den Flügeln verletzen.“, gaben Elisabeth Wörpel-Neh und Leonie Dargel von der Regionalgruppe den Erzieherinnen als Ratschlag mit auf den Weg. Sie freuten sich ganz besonders über die Fotos der Nisthilfen, die ihnen zugeschickt wurden: Lauter kleine Bienchen, die auf neue Bewohner warten (s.h. Foto).

Erdboden statt Sandkasten - Buddeln für Bienen
Bienchennisthilfe aus Konservendosen.

Die Regionalgruppe des NBL besteht in Paderborn seit 2014. Es ist ihr ein besonderes Anliegen, Kitas oder Schulen beratend und tatkräftig bei der Anlage von Blühflächen zu unterstützen. Bei Interesse kann man sich sehr gerne melden.

Kontaktdaten: paderborn@bluehende-landschaft.de oder telefonisch unter 05251-5399963; im Netz sind sie unter www.bluehende-landschaft.de/paderborn zu finden.

Foto: NBL Regionalgruppe Paderborn

Nina Stojanovic ist Reinert Open-Siegerin 2019

Strahlende Siegerin
Reinert Open-Siegerin 2019

Vermold. Die Reinert Open mit den Internationalen Nordrhein-Westfälischen Tennismeisterschaften der Damen waren auch 2019 wieder die Plattform, auf der sich junge Spielerinnen in den Blickpunkt der Öffentlichkeit spielen. Das gilt sowohl für die Einzel- als auch für die Doppel-Konkurrenz. Im Einzel-Finale zweier 22- Jähriger setzte sich Nina Stojanovic (Serbien / WTA 250) mit 6:0, 7:5 gegen Katharina Hobgarski (TC Bredeney Essen / WTA 247) durch. Den Doppel- Wettbewerb gewannen Amina Anshba (Russland, 18 Jahre) und Anastasia Detiuc (Tschechien, 19 Jahre). Das russisch-tschechische Duo gewann das Endspiel mit 0:6, 6:3, 10:8 gegen die topgesetzten Ankita Raina (Indien) und Bibiane Schoofs (Niederlande).

Zunächst verlief das Einzel-Finale sehr einseitig. Nina Stojanovic bestimmte von Anfang an das Geschehen auf dem Centre Court. Katharina Hobarski konnte nicht dagegenhalten. „Da hat Nina fantastisch gespielt. Ich hatte das Gefühl, dass ich in nur zehn Minuten den ersten Satz verloren habe“, zollte die Deutsche ihrer Finalgegnerin großes Lob.

„Ich habe mir gedacht, Du kannst doch nicht so ein Finale mit 6:0, 6:0 verlieren und habe alles versucht. Leider hat es dann nicht ganz gereicht“, erklärte Katharina Hobgarski nach ihrer Finalniederlage. Aber im zweiten Durchgang hielt die Essener Bundesligaspielerin gut mit, obwohl sie Schmerzen im Knie hatte und auch eine Behandlungspause Mitte des zweiten Satzes nehmen musste. Dies wiederum brachte Nina Stojanovic etwas aus dem Rhythmus. Die Serbin fing sich aber wieder und verwandelte ihren ersten Matchball zum 6:0, 7:5-Erfolg.

„Es war eine wunderbare Woche für mich. Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden und freue mich über den Turniersieg. Es ist schöner das Einzel-Finale hier in Versmold zu gewinnen als das Doppel-Finale zu verlieren“, spielte Nina Stojanovic mit einem Augenzwinkern auf das Doppel-Finale der Reinert Open 2018 an, in dem sie mit Olga Danilovic unterlegen war. Zum zweiten Mal gewinnt eine Serbin die Reinert Open. Nach Olga Danilovic im letzten Jahr, 2019 nun Nina Stojanovic.

Nach 2008 wollte Bibiane Schoofs zum zweiten Mal die Doppel-Konkurrenz der Reinert Open gewinnen. Zusammen mit Ankita Raina hatte sie den ersten Satz des Endspiels gegen Amina Anshba und Anastasia Detiuc auch deutlich dominiert und mit 6:0 gewonnen. Doch das russisch-tschechische Duo steckte nicht auf und kam in Fahrt.

Nina Stojanovic ist Reinert Open-Siegerin 2019
Amina Anshba (Russland) und Anastasia Detiuc (Tschechien) gewinnen den Doppel-Titel.

Satz zwei ging mit 6:3 an das Duo Anshba/Detiuc. Der Champions Tiebreak war angesagt und der war spannend. Mit 10:8 setzten sich Anshba/Detiuc am Ende durch. Und während die neuen Titelträgerinnen jubelten, versprach Bibiane Schoofs: „Im nächsten Jahr komme ich wieder und versuche es erneut.“

Fotoquelle: hofmedia Kommunikation

Personalisierte Medikamente können Nebenwirkungen erheblich senken

Personalisierte Medikamente

Medikamente können Menschen das Leben retten, aber sie können auch großen Schaden anrichten, wenn sie falsch verabreicht werden. Mediziner setzen deshalb große Hoffnungen in die individualisierte Medikation. An der TH OWL untersuchen Wissenschaftler, wie man Medikamente auf Merkmale wie Alter und genetische Struktur zuschneiden und kostengünstig herstellen kann.

Kinder benötigen andere Medikamente als Erwachsene, Frauen andere Medikamente als Männer. Eine Behandlung, die individuell auf die Patienten zugeschnitten ist, berücksichtigt beispielsweise Alter, Geschlecht und Stoffwechsel des Betroffenen bei der Dosis des Arzneistoffs. Die dazu notwendigen medizinischen Daten werden mit Hilfe von Informationstechnologien zusammengeführt. „Individualisierte Medikamente sind zum Beispiel in der Tumortherapie von Bedeutung. Einige Krebsmedikamente erzielen nur dann die erwünschte Wirkung, wenn ein bestimmtes Zellmerkmal vorhanden ist“, erklärt Gerd Kutz. Er ist Professor für Medizin- und Gesundheitstechnologie und Sprecher des Forschungsschwerpunktes Applied Health Sience an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe. Kutz und seine Kollegen beschäftigen sich mit der Frage, wie solche personalisierten Medikamente kostengünstig hergestellt werden können. Eine Möglichkeit ist der 3D-Druck. Ein mit diesem Verfahren hergestelltes Arzneimittel wurde erstmals im Jahr 2015 in den USA zugelassen. Ein 3D-Drucker kann prinzipiell in jedem Krankenhaus oder in der Apotheke stehen. Der 3D-Drucker kann dann jedem Patienten „seine“ Tablette drucken. „Für den Patienten kann die richtige Dosis seines Medikaments im Ernstfall über Wohl und Wehe entscheiden“, sagt Volker Lohweg, ebenfalls Professor des Studiengangs Medizin- und Gesundheitstechnologie und Leiter des Instituts für industrielle Informationstechnik (inIT) an der TH OWL. „Deshalb ist es wichtig, dass mittels Authentifikation sichergestellt wird, dass die richtigen Medikamente zu den richtigen Patienten kommen.

Dazu ist Digitalisierung wichtig.“ Das Drucken von Wirkstofflösungen auf Esspapier ist eine weitere Möglichkeit Arzneimittel herzustellen, die auf den Patienten zugeschnitten sind. Die Informationen zum Patienten und die Art seiner Erkrankung werden dabei als eine Art Barcode mit dem Medikament auf das Esspapier gedruckt. Das erhöht die Sicherheit für den Patienten, weil es Manipulationen erschwert. Die hat es beispielsweise bei teuren Medikamenten in der Vergangenheit wiederholt gegeben.

Laut dem Verband forschender Arzneimittelhersteller werden aktuell bereits über 60 Medikamente in Deutschland personalisiert verabreicht. Weitere Medikamente stehen vor der Zulassung oder der Markteinführung, vor allem in der Behandlung von Krebs und Viruserkrankungen.

Medizin- und Gesundheitstechnologie an der TH OWL

Den Studiengang Medizin- und Gesundheitstechnologie gibt es seit zwei Jahren an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe. „In diesem Studiengang bekommen Studierenden das Rüstzeug, um die Technik für die Medizin der Zukunft zu gestalten“, sagt Professor Volker Lohweg Zu den Schwerpunkten des Studiums gehören Pharmatechnik, Authentifikation, Bildverarbeitung, Mikrobiologie und Biomedizintechnik. Unternehmen aus der Gesundheitsbranche haben bundesweit hohen Bedarf an Ingenieurinnen und Ingenieuren mit diesem Spezialwissen.

Bewerbungen sind noch bis zum 15. Juli möglich unter onlinebewerbung.th-owl.de

Foto: ©KRUNICmedia

Zwei deutsche Spielerinnen auf jeden Fall im Viertelfinale

Tennisspielerin
Die aus dem saarländischen Neunkirchen stammende und für den TC Bredeney in der Bundesliga spielende 22-jährige Katharina Hobgarski steht bei den Internationalen Nordrhein-Westfälischen Tennis-Meisterschaften der Damen im Viertelfinale.

Vermold. Zwei deutsche Spielerinnen stehen unter den letzten Acht bei den Reinert Open mit den Internationalen Nordrhein-Westfälischen Tennismeisterschaften der Damen. Wer neben Katharina Hobgarski (TC Bredeney Essen / WTA 247) die zweite deutsche Spielerin ist, steht allerdings noch nicht fest. Aufgrund des gegen 19 Uhr einsetzenden Regens musste die Partie zwischen Jule Niemeier (TC Bad Vilbel / WTA 389) und Julyette Steur (Tennispark Versmold / WTA 656) beim Stand von 6:3 für Jule Niemeier abgebrochen werden. Das Match wird nun am Freitag ab 11 Uhr fortgesetzt.

Die Deutschen sind aber nicht die einzigen ungesetzten Spielerinnen, die im Tennispark Versmold für Furore sorgen. Mit Louisa Chirico (USA / WTA 236), Nina Stojanovic (Serbien / WTA 250), Lucie Hradecka (Tschechien / WTA 280) und Qualifikantin Teliana Pereira (Brasilien / WTA 536) stehen insgesamt auf jeden Fall sechs Aktive im Viertelfinale, die nicht auf der Setzliste zu finden waren.

Bisher hat nur die topgesetzte Bibiane Schoofs (Niederlande / WTA 158) die Runde der letzten Acht erreicht. Dies könnte auch noch Irina Maria Bara (Rumänien / WTA 188), Nummer sieben der Setzliste, gelingen. Ihr Match gegen Elitsa Kostova (Bulgarien / WTA 220) wurde ebenfalls abgebrochen. Es steht aktuell 4:6, 6:3 aus Sicht von Irina Maria Bara.

Als erste Viertelfinalistin stand Katharina Hobgarski fest. Die Essener Bundesligaspielerin zeigte eine tolle Leistung beim 6:3, 6:1-Erfolg über die an Position vier gesetzte Ankita Raina (Indien /WTA 171). Ihre Gegnerin in der Runde der letzten Acht ist Louisa Chirico (USA / WTA 236). Die US-Amerikanerin war mit Valentini Grammatikopoulou (Griechenland / WTA 193) ebenfalls eine gesetzte Spielerin, die Nummer acht der Setzliste, aus dem Turnier.

Bibiane Schoofs, bei den Reinert Open topgesetzt, hat dagegen erwartungsgemäß das Viertelfinale erreicht. Gegen Marie Benoit (Belgien / WTA 260) war es im ersten Satz allerdings sehr eng. Erst im Tiebreak konnte die Niederländerin diesen Durchgang für sich entscheiden, um am Ende mit 7:6(2), 6:3 die Nase vorn zu haben. Das Traum-Viertelfinale der Topfavoritin mit der zweimaligen Grand Slam- Doppel-Turniersiegerin Lucie Hradecka machte die Tschechin durch einen 3:6, 6:3, 6:2-Erfolg über die an Position sechs gesetzte Anna Bondar (Ungarn / WTA 185) perfekt.

Das dritte Viertelfinalmatch werden Teliana Pereira und Nina Stojanovic bestreiten. Die vierte Halbfinalistin wird dann in dem Match zwischen den Siegerinnen aus den beiden am Donnerstag abgebrochenen Begegnungen ermittelt.

Fotoquelle: hofmedia Kommunikation

Julyette Steur besiegt die an Zwei gesetzte Barbara Haas

Tennisspielerin
Große Freude herrschte bei der Lokalmatadorin Julyette Steur (Tennispark Versmold) vor, die sich bei den Internationalen Nordrhein-Westfälischen Tennis-Meisterschaften der Damen in Versmold überraschend gegen die favorisierte Österreicherin Barbara Haas durchsetzen konnte.

Vermold. Einen spannenden und abwechslungsreichen zweiten Hauptfeldtag erlebten die Zuschauer bei den Reinert Open mit den Internationalen Nordrhein-Westfälischen Tennismeisterschaften der Damen. Die zehn Erstrundeneinzel im Einzel sowie die vier Viertelfinalpartien im Doppel boten alles, was das Tennisherz begehrt. Deshalb ist vom Einzel-Achtelfinale, das am Donnerstag ausgetragen wird, einiges zu erwarten.

Eine sehr starke Leistung zeigte die für den Tennispark Versmold spielende Julyette Steur (WTA 656), die gegen die an Position zwei gesetzte Barbara Haas (Österreich/WTA 160) anzutreten hatte. Vor zwei Jahren hatte die Österreicherin bereits einmal im Finale der Reinert Open gestanden, doch davon ließ sich die Versmolderin nicht beeindrucken. Sie hielt nicht nur mit, sondern blieb bis zum Schluss mutig und sorgte tatsächlich für die erste große Überraschung des Turniers: Mit 7:6(5), 7:6(3) entschied sie das Match für sich.

Mit Katharina Hobgarski (TC Bredeney Essen/WTA 247) und Jule Niemeier (TC Bad Vilbel/WTA 389) sind zwei weitere deutsche Spielerinnen noch mit dabei. Beinahe zeitgleich zogen sie in das Achtelfinale ein. Während Jule Niemeier durch einen glatten 7:5, 6:0-Erfolg über die tschechische Qualifikantin Anastasia Detiuc (WTA 467) in die nächste Runde einzog, musste Katharina Hobgarski gegen Kathinka von Deichmann (Liechtenstein / WTA 249) über die volle Distanz von drei Sätzen gehen. Sie wehrte im Tiebreak des zweiten Durchgangs einen Matchball ab, um dann doch noch mit 2:6, 7:6(9), 6:3 als Siegerin vom Platz zu gehen.

In den anderen Erstrundenmatches wurden zumeist die gesetzten Spielerinnen ihrer Favoritenrolle gerecht. Ankita Raina (Indien/WTA 171), Irina Maria Bara (Rumänien/WTA 188) und Valentini Grammatikopoulou (Griechenland/WTA 193) setzten sich jeweils glatt in zwei Sätzen durch. Ausgeschieden ist dagegen Richel Hogenkamp (Niederlande/WTA 164), Nummer drei der Setzliste. Sie unterlag mit 4:6, 2:6 der italienischen Qualifikantin Cristiana Ferrando (WTA 373) – die zweite große Überraschung des Turniers.

Im Halbfinale des Doppelwettbewerbs ist mit Julia Wachaczyk (Tennispark Versmold) noch eine deutsche Spielerin vertreten. Zusammen mit Albina Khabibulina (Usbekistan) gewann sie in der Runde der letzten Acht gegen die Zwillinge Tayisiya und Yana Morderger (TC Kamen-Methler) glatt mit 6:2, 6:2. In der Vorschlussrunde trifft das deutsch/usbekische Duo nun auf Amina Anshba (Russland) und Anastasia Detiuc (Tschechien).

Fotoquelle: hofmedia Kommunikation

An diesem Wochenende steht ein Doppelspieltag an

Tennisspieler
Ein gutes Turnier spielt derzeit Sennelagers Nummer Eins Jozef Kovalik in Braunschweig, so dass er am Freitag in Gladbach fehlen wird.

Paderborn. Es war am letzten Sonntag eine gewisse Anspannung spürbar, was allerdings auch nicht verwunderlich war. Denn das Team Hämmerling TuS Sennelager gab an diesem 07. Juli sein Debüt in der seit 1972 bestehenden 1. Tennis-Point Bundesliga der Herren. Auch wenn nach dem letzten Matchball gegen den Deutschen Meister Grün-Weiss Mannheim auf dem Mannschaftsmeldebogen eine 2:4 Niederlage geschrieben stand, als Verlierer fühlten sich die Paderborner allerdings nicht. „Wir haben am Abend mit der Mannschaft zusammen gegessen und gemeinsam die Begegnung analysiert“, sagt Teamchef Marc Renner, „und wir waren uns alle einig, dass wir uns sehr gut präsentiert haben. Wenn man zudem bedenkt, dass uns sozusagen mit Kovalik und Vatutin zwei Spieler gegen Mannheim gestrichen wurden, so ist die Leistung unseres Teams als außer ordentlich gut zu bezeichnen.“

Zufrieden mit dem dargebotenen Tennissport, Zufriedenheit auch beim Namens- und Hauptsponsor Ralf Hämmerling. „Im Nachhinein haben wir von vielen Seiten großes Lob bekommen, denn Tennis-Bundesliga haben sie in Paderborn noch nicht erlebt. Und wenn Bürgermeister Michael Dreier von >unglaublichem Stolz< und einem >Hochgefühl für die Sportstadt Paderborn< spricht, dann zeigt das auf, dass unser Dabeisein in dieser Eliteliga des nationalen Tennissports in der Öffentlichkeit anerkannt wird.“ Diese emotionale Begeisterung ist inzwischen beim Aufsteiger der Realität gewichen, denn am bevorstehenden Wochenende gibt es einen doppelten Spieltag mit großen Herausforderungen. Und angesichts der kommenden Herausforderungen hat es der auch in sich. Am morgigen Freitag (12. Juli) steht das erste Aufwärtsspiel bei Badwerk Gladbacher HTC an und zwei Tage später auf der Tennisanlage des Paderborner TC Blau-Rot an der Hermann-Kirchhoff-Straße wird Allpresan Rochusclub Düsseldorf erwartet. „Das sind noch nicht die Mannschaften, gegen die wir punkten können“, so Marc Renner, „denn diese Teams kommen noch.“

Gleichwohl so Renner, „ich habe nichts dagegen, wenn wir uns schon mal ein Pünktchen holen könnten“, ist das Hämmerling-Team an den bevorstehenden beiden Spieltagen wesentlich besser als zum Saisonstart aufgestellt. Während über eine lange Zeit hinweg, der Mehrspartenverein in Mönchengladbach begeht in diesem Jahr sein 100-jähriges Vereinsjubiläum, das Hockeyspiel die dominierende Sportart im Club war, hat sich das in den vergangenen sechs Jahren geändert. Zwar haben GHTC-Spieler und Teams Gold-, Silber-, und Bronzemedaillen bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften sowie Europapokalsiege und zahlreiche Deutsche Meisterschaften feiern können, doch das Badwerk-Team kam zwei Jahre nach dem Erstliga-Aufstieg 2016 zum Gewinn der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft. Dieser Titelgewinn zeigt auf, dass die Tennis-Bundesliga ein fester Bestandteil beim Gladbacher HTC geworden ist und seitdem wird das Team um Henrik Schmidt immer als Titelfavorit gehandelt. Dies ist allerdings auch keine Überraschung, denn der Kader ist personell bestens aufgestellt.

„Wir können Erster oder auch Sechster werden, Es geht darum, welche Spieler zur Verfügung stehen. Wir versuchen immer die bestmögliche Formation zu haben, aber einen Meistertitel kann man nicht planen“, sagt Teamchef Schmidt. Einen möglichen ersten Sieg in der Saison 2019 hat der kommende Sennelager-Gastgeber am letzten Sonntag verspielt. Bereits mit 3:1 lagen die Niederrheiner im Nachbarschaftsduell bei BW Timberland Finance Krefeld vor 1.450 Zuschauern in Führung und die Ausgangssituation für einen Sieg war bestens. Zwar gewannen die Gladbacher in ihren beiden Doppelpartien jeweils den ersten Satz, doch am Ende unterlagen die Duos Andrej Martin/Aleksandr Nedovyesov und Philipp Kohlschreiber/Tim Sandkaulen jeweils im Match-Tiebreak. „Auch wenn wir uns natürlich einen Sieg gewünscht hätten, können wir insgesamt mit dem Auftakt zufrieden sein und freuen uns auf den kommenden Spieltag“, so Henrik Schmidt.

Auch wenn längst noch nicht alle personellen Planungen auf Seiten des GHTC für die Begegnung gegen den Aufsteiger Team Hämmerling TuS Sennelager bekannt sind, werden sie zweifelsohne ein spielstarkes und prominent besetztes Team auf der Anlage An den Holter Sportstätten (41069 Mönchengladbach) aufbieten. Topgesetzt ist auf jeden Fall der deutsche Davis Cup-Spieler Philipp Kohlschreiber (ATP-Weltrangliste 57) und dahinter folgt Robin Haase (ATP 76). Der Niederländer ist nach dem Rückzug von Blau-Weiss Halle zum Team Badwerk Gladbacher HTC gewechselt. “Mit ihm haben wir im Einzel und Doppel einen Weltklassespieler, der seit Jahren in der Bundesliga seine Leistungen bringt. Er ist der Spieler, wenn es um die Tagesform und um den Match-Tiebreak geht, dann immer die letzten zehn Prozent mehr abrufen kann. Auf ihn kann man sich verlassen“, meint Schmidt, der seinen Neuzugang morgen erstmals im Aufgebot hat.

Des Weiteren werden der 32-jährige Kasache Aleksandr Nedovyesov (ATP 200) und der elf Jahre jüngere deutsche Tim Sandkaulen auflaufen. Der wurde vor allem als Junior als großes Talent gehandelt. Bei den U18-Jährigen gewann er 2015 den deutschen Meistertitel, wurde Europameister, bestritt alle Grand Slam-Events der Junioren, und war damals die nationale Juniorennummer zwei hinter Alexander Zverev. Eine Profikarriere wurde avisiert, dann aber verschoben. So nahm der heute 21-Jährige zunächst ein Stipendium an der University of Alabama („Ole Miss“) in Birmingham im US-Staat Alabama an und studiert an der mit 17.600 von Studenten belegten zweitgrößten Universität in den USA Marketing- und Kommunikations-Wissenschaft. Es ist sein zweites Bundesliga-Jahr in Gladbach und ist ein Einsatz bei sechs von neun Bundesligabegegnungen geplant. Wer ansonsten noch hinzukommt, ist für die morgige Partie noch offen.

Im Aufgebot von Marc Renner ist Sennelagers Nummer eins, der Slowake Jozef Kovalik (ATP 165), noch nicht vorgesehen. Möglicherweise aber am Sonntag (14. Juli) gegen die Düsseldorfer. Allerdings ist er noch im Turnier des mit knapp 70.000 Euro Preisgeld dotierten ATP-Challenger in Braunschweig und steht dort im Viertelfinale. Heutiger Gegner ist der ungesetzte 20-jährige Italiener Javier Barranco Cosano (ATP 328), ein durchaus schlagbarer Kontrahent für den 26-jährigen Bundesligaprofi des TuS Sennelager. Die Nummer eins am morgigen Freitag ist bei den Paderborner daher der Russe Alexey Vatutin (ATP 202), der in Braunschweig nach seiner Auftaktniederlage ausgeschieden ist. Ihm folgen in der Formation der Portugiese Frederico Ferreira Silva (ATP 296), Dragos Dima (ATP 330/Rumänien), Manuel Guinard (ATP 355/Frankreich) und der 22-jährige Pole Jan Zielinski.

Während in den Einzelpartien die TuS-Spieler nur Außenseiterchancen haben, ist im Doppel alles möglich. Hier wird der Niederländer David Pel (ATP-Doppel 124), der am letzten Sonntag mit dem im Einzel siegreichen Franzosen Arthur Rinderknech im Doppel gegen das Mannheimer-Duo Robin Kern/Andreas Beck gewinnen konnte, und erstmals Marcin Matkowski zum Einsatz kommen. Der Pole war bereits die Nummer sieben der Doppel-Weltrangliste und hat 17 Titel auf der ATP World Tour gewonnen. Zwar ist er bereits 38-Jahre, doch er ist ein Tennisprofi Par Excellence und macht jedes Team sportlich betrachtet besser.

Foto: ©Susanne Hübner

Internationale Nordrhein-Westfälische Tennis-Meisterschaften der Damen

Tennisspielerin
Souverän siegte in jeweils zwei Sätzen die Italienerin Cristiana Ferrando in ihren Qualifikationsmatches und steht somit in Versmold im Hauptfeld der Internationalen Nordrhein-Westfälischen Tennis-Meisterschaften der Damen.

Vermold. Am Dienstag (09. Juli) gehen die 12. Reinert Open mit den Internationalen Nordrhein- Westfälischen Tennismeisterschaften der Damen erst richtig los. Sowohl im Einzel als auch im Doppel starten die Hauptfelder. Mit dabei auch acht Qualifikantinnen, die sich am Montag gegen 23 weitere Spielerinnen durchsetzen konnten. Auf dem neuen Centre Court des Tennispark Versmold wird es heute drei interessante Matches zu sehen geben. Um 14 Uhr eröffnen die Australierin Jaimee Fourlis (WTA 295) und Marie Benoit (Belgien / WTA 260) den Reigen. Anschließend fordert Lokalmatadorin Julia Wachaczyk (Tennispark Versmold / WTA 664) die zweifache Grand Slam-Doppel-Turniersiegerin Lucie Hradecka (Tschechien / WTA 280). Und danach treffen im Match des Tages die topgesetzte Bibiane Schoofs (Niederlande / WTA 158) und Martina di Giuseppe (Italien / WTA 204) aufeinander.

Darüber hinaus stehen drei weitere Einzel-Matches – allesamt mit Beteiligung von Qualifikantinnen – und fünf Doppel-Partien auf dem Programm. Darunter das Duell der Geschwister: Joelle und Julyette Steur (Tennispark Versmold) treffen auf Tayisiya und Yana Morderger (TC Kamen-Methler). Elf deutsche Spielerinnen waren in der Einzel-Qualifikation an den Start gegangen, keine hat es letztendlich geschafft, das Hauptfeld zu erreichen. Souverän meisterten Cristiana Ferrando (Italien / WTA 373), Nicoleta-Catalina Dascalu (Rumänien / WTA 455) und Chiara Scholl (USA / WTA 452) ihre Qualifikationsmatches. Sie blieben in ihren beiden Begegnungen ohne Satzverlust. Mehr Mühe hatten Anastasiya Shoshyna (Ukraine / WTA 521), Anastasia Detiuc (Tschechien / WTA 467), Amina Anshba (Russland / WTA 402), Ekaterina Makarova (Russland / WTA 510) und Teliana Pereira (Brasilien / WTA 536), die zumindest einmal in den Match-Tiebreak mussten.

350 Kinder waren begeistert

Trommelzauber bei den Reinert Open

Versmold. Draußen auf dem Court fliegen die ersten Bälle über die Netze und drinnen gibt es den passenden Trommelwirbel. 350 Kinder aus den zweiten und dritten Klassen verschiedener Grundschulen konnten zusammen mit dem Projekt Trommelwirbel eine Stunde lang gemeinsam Musik machen. Trommelzauber ist eine Mitmach-Aktion für Kinder, bei der sie gemeinsam mit einem der neun Trommellehrer musizieren, tanzen, trommeln, singen und einfach Spaß haben können.

Die Grundschulen haben sich Trommelzauber in diesem Jahr als Aktion gewünscht. Schließlich begeistert das Projekt schon seit über 20 Jahren Schüler in Deutschland. Das Unternehmen So-Tech mit Geschäftsführer Fred Seidel holte den Trommelzauber nach Versmold, Reinert unterstützte die Aktion durch die Bereitstellung der Location und natürlich Hot Dogs. Das Mitmach-Trommelkonzert animiert die Kinder zur Bewegung und fordert sie in den Choreografien und Melodien auch koordinatorisch. Zusammen wurden auch verschiedene afrikanische und deutsche Lieder gesungen. Auch jede Menge Bewegung war mit dabei. Tänzerisch sollten die Kinder verschiedene wilde Tiere nachmachen oder lernten einfache afrikanische Tanzschritte. Das Highlight waren jedoch die Trommeln. Jedes Kind hatte eine eigene kleine Trommel, auf der im Takt der Musik ordentlich draufgehauen werden konnte. Ein großer Spaß für die Schüler.

Besonders begeistert waren die Zweit- und Drittklässler auch von der Tanzeinlage ihrer Lehrerinnen und Lehrer auf der Bühne. Dafür gab es tosenden Applaus von den Nachwuchs-Trommelzauberern. So gab es am Ende der einstündigen Aktion auch einige traurige Gesichter, die am liebsten noch den ganzen Tag lang weiter getrommelt hätten. Anschließend
wartete aber noch ein Hot Dog am Reinert Stand auf die Kids, „trommelzaubern“ macht schließlich hungrig.

Fotoquelle: hofmedia Kommunikation